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Nein, nein und nein! (Politik)

Ulrich, Sonntag, 06.09.2026, 12:37 (vor 6 Stunden, 17 Minuten) @ Gargamel09

Man darf die Wähler zumindest nicht verarschen, so wie es Merz gemacht hat, was ihm viele bis heute krumm nehmen, im Wahlkampf das gesagt zu haben, um dann genau das Gegenteil zu machen, wie mit der Schuldenbremse - auch wenn es sogar richtig war, aber angelogen zu werden, das kam noch nie gut an.

Ich befürchte, Friedrich Merz ging als Oppositionsführer tatsächlich davon aus, Regieren sei ganz einfach. Erst, als er selbst kurz davor stand, hat er sich mit wichtigen Fragen wie der "Schuldenbremse" tatsächlich auseinandergesetzt und überrascht festgestellt, dass er da ein riesiges Problem hat.

Davon wird sich Merz auch nie mehr erholen, egal was er macht. Für die CDU wäre es eigentlich besser, wenn jmd anderes übernehmen würde, glaube aber kaum, dass Merz hinwirft.

Irgendjemand wird Friedrich Merz nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sagen "Isch over!". Gegen Jahresende wird er aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr Bundeskanzler sein. Das ist aber keine gute Nachricht. Ein Wechsel des Vorsitzenden und des Bundeskanzlers in einer Situation, in der wesentliche Teile der CDU massiv verunsichert und orientierungslos sind, ist hoch riskant.


Und dann kommt das Geld ja noch nichz mal da an, wofür es gedacht war, sondern dient oft dazu, irgendwelche Löcher - aber nicht die auf den Straßen, zu stopfen. Versprich nichts, was Du nicht halten kannst, sollte auch die AfD nicht machen, denn auch dort kann der Frust der Wähler schnell zu sinkenden Umfragewerten/Zustimmung führen.


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