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Unterschied zwischen Fans und Kunden (BVB)

ram1966, Dortmund, Montag, 19.02.2024, 09:05 (vor 731 Tagen) @ Windmill-Agogo

wird halt deutlich. Leidensfähige Fans vieler Vereine und auch abseits der Ultraszenen unterstützen den Protest, während die Kunden mäkeln.

Das ist doch eine sehr einseitige Betrachtung und trägt sicher nicht zur Verständigung bei. Da die "guten Fans", hier die "schlechten Kunden".

Es gibt auch eine ganze Menge dazwischen und es wäre für alle Seiten hilfreich nicht immer gleich maximal empört zu sein und vielleicht auch mal Verständnis für die tatsächlich auch gegenteilige Meinung zu haben und Gründe dafür nachzuvollziehen. Ich glaube, dass sich Meinungsbildung hier sehr oft im subjektiven Bereich gebildet wird und immer weniger Sachlichkeit eine Rolle spielt. Das gilt nicht nur für den Fußball sondern ist wohl auch gesamtgesellschaftlich ein großes Problem, das zu immer größeren Differenzen untereinander führt und entsprechenden Reaktionen.

Emre Can, Füllkrug und diverse andere Spieler haben sich dazu geäußert, dass diese Unterbrechungen für das Spiel extrem unbrauchbar sind, allein aus der unklaren Situation, wie lange ein Spiel unterbrochen sein wird. Wenn man wüsste, das dauert jetzt 15 Minuten, dann geht man in die Kabine, kann sich darauf einstellen, aber so wie beispielsweise bei 8 Grad, stürmischem Wetter und Regen, wie gestern in Bochum, ist das schon sehr anspruchsvoll danach wieder Topp-Leistungen zu bringen.

Was allerdings passiert ist, dass sich ein Großteil darüber mokiert, dass die Herren Millionäre sich ungerecht behandelt fühlen und erstmal anständigen Fußball spielen sollen, weil das ja auch eine Zumutung für die Zuschauer wäre... Gähn... Leider will da keiner zuhören und dann ist es für mich auch klar, dass mich diese Art des Umgangs miteinander total nervt und auch dazu führt, dass ich vielleicht das ein oder andere Spiel sausen lasse, weil ich nicht weiß, wie lange die Unterbrechungen dauern werden und ich durchaus was besseres mit meiner Zweit anzufangen weiß, z.B. Zeit mit der Familie zu verbringen.

Es muss die Blockadehaltung aufhören und Gespräche sollten nun endlich gesucht werden. Der "Löwe" DFL brüllt schon lange nicht mehr so laut wie anfangs, da der Rückhalt auch bei vielen Vereinen nicht mehr da ist. Also, führt Gespräche.


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