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Wir suchen weiter negative Punkte beim BVB! (BVB)

Ricola1, Ort, Sonntag, 24.12.2023, 15:52 (vor 788 Tagen) @ nico36de

Sicherlich die wesentlich sinnvolle Berechnung, wenn man die Güte des Handelns beurteilen will.

Das Problem ist allerdings, dass die positiven Zhalen beim BVB nahezu ausschließlich den jungen Spielern zu verdanken sind, die hier zu Superstars geworden sind.

Und den Weg hat man ja jetzt verlassen und auf Spieler gesetzt, wo einen positive Transferbilsnz kaum zu erwarten ist. Selbst wenn es Gewinne gäbe, wären die Im verhältnis zu vorher lächerlich gering.

Und darin sehe ich eine große Gefahr. Bayern kann es sich leisten, eine negative Bilanz zu haben. Der BVB aber eben nicht.

Schöne Feiaertage an alle auch von mir

Ich halte die Betrachtungsweise für nicht zielführend, die sagen auch - für mich - keine entscheidenden Bewertungsparameter an.

Man kann es dem BVB genauso gut ankreiden, ein Plus erwirtschaftet zu haben. Und Bayern positiv zuschreiben, ein Saldo zu haben. Das sind ja keine Süßigkeiten, die dort verpflichtet werden. Sondern Invests. Ob die positiv oder negativ zu beurteilen sind, geht sicher nicht aus deren absoluter Höhe hervor (z. B. dem Negativinvest vom BVB). Wenn Bayern mit seinen Invests Erfolg und Einnahmen erzeugt, dann ist das ja nicht per se a) der schlechtere Deal oder b) nicht nachahmenswert. Die Diskussion zeigt sich doch gerade auf der politischen Ebene.

Auf Teufel komm raus eine formale Schuldenbremse einzuhalten - und die Investitionen dann lieber per Gesetz, z. B. durch nun höhere Kosten bei der Wärmewende, bei den Privaten abzuladen, die dann alles unternehmen werden, um genau das zu vermeiden -, ist ja nicht per se "gut". Umgekehrt ist auch nicht alles, was die Regierung als "Investition" verstehen würde, per se gut.

Es kommt eben darauf an, welcher Qualität die Investitionen sind und welchen Ertrag sie dann abwerfen. In dem Punkt wird sich Bayern nicht beklagen können (ein Großteil des Vorsprungs, der aktuell noch besteht, sind auch schlicht Mehreinnahmen in vielen Bereichen, Merch, Prämien, Zuschauereinnahmen durch mehr Runden, Fernsehprämien, mehr Wettbewerbe (allein 2mal Uefa-Supercup und die Klub-WM)und umgekehrt hat sich der BVB auch über Jahre nicht beklagen können - weil man bei allen Fehlgriffen auch ein paar Goldstücke gefunden und monetarisiert hat.

Die Kritik am BVB, so wie ich das seit Wochen verstehe, setzt wohl eher da an, dass die Invests deutlich schlechter werden, sportlicher und (damit einhergehender) wirtschaftlicher Ertrag ist im Vergleich zu den Erwartungen ggf. überschaubar. Das hat mit Transfersalden aber weniger zu tun. Man könnte auch über Kapitalerhöhungen deutlich mehr ausgeben (würden dann die Anteilseigner tragen, null Risiko für die Gesamtunternehmung). Wenn man denn den Kapitalmarkt überzeugen könnte, dass das Geld gut angelegt ist. Daran kommen ja wohl Zweifel auf.


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