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Terzic nicht mehr raus? Keine Entwicklung, aber Punkte (Spieltage)

Bembele, Münster, Samstag, 30.09.2023, 10:56 (vor 965 Tagen) @ Ollis

Schön ist daran die derzeitige Punkteausbeute. Sonst gar nichts. Mit der Leistung gibt es gegen Bayern, Leipzig, Leverkusen und auch Stuttgart derzeit voll auf die Mütze.


Warum schauen wir nicht einfach von Spiel zu Spiel. Ja, die Mannschaft spielt aktuell nicht die Sterne vom Himmel, aber die Ergebnisse stimmen. Nichtsdestotrotz sieht man eine Entwicklung. Es hat Zeiten gegeben, da wären wir nachdem Platzverweis auseinandergefallen.

Eine Entwicklung wollte uns Terzic schon nach dem Wolfsburgspiel einreden und versuchte es gestern auch vorsichtig (aber allein begründet mit der 'Reaktion' nach dem Platzverweis).
Also ich habe den BVB im selben Stil auftreten sehen wie in allen Spielen zuvor.

Mit kompakter Ausrichtung (unter Verzicht auf den einzigen gegen Wolfsburg aufgestellten 1:1 Unterschiedsspieler JBG) und guten Anfangsminuten ins Spiel gekommen, ein recht frühes, schönes aber unter gehöriger Mithilfe von Brooks erzieltes Tor verbucht, doch danach in der ersten Halbzeit, so Kobel selbstkritisch, 'die Kontrolle verloren'. Anders ausgedrückt, man geriet gehörig ins Schwimmen, unzählige Fouls, ein (unnötiger) Ballverlust nach dem anderen, besonders in/am eigenen Strafraum (vor allem Schlotterbeck, 2 x Öczan, 2 x Ryerson), begünstigte den Gegner und verhinderte eigenes Aufbauspiel. Und dann wie aus dem Nichts - wie schon gegen Wolfsburg - das Führungstor kurz vor der Halbzeit.

Und wer gedacht hatte (wie schon nach der 2:0 - Halbzeitführung gegen Heidenheim), der BVB kommt nun mit breiter Brust in die zweite Halbzeit hinein, der sah sich wieder arg getäuscht.
Der BVB stand nur hintendrin, gelangte kaum in die gegnerische Hälfte, wieder Ballverluste aufgrund unsauberen Passspiels, mißlungenen Dribblings und zahlreichen Fouls (die der Schiri aber nicht immer korrekt bewertete). Oder wie es die Kommentatoren von DAZN und hinterher von Sky (in der Zusammenfassung) sagten: 'Vom BVB kam in der 2. Halbzeit nichts'. Immerhin bemühten sich die Spieler, kämpften sich rein und einzelne Rettungstaten (Kobel, Schlotterbeck, Hummels) verhinderten den sich abzeichnenden Hoffenheimer Ausgleich (der zweifellos verdient gewesen wäre), der vor allem nach dem Platzverweis drohte.

Immerhin ergaben sich in Unterzahl, auch weil der Gegner nun 'Alles oder Nichts' spielte und viel Wiese vor dem eigenen Tor ließ, 1-2 Konterchancen und - mit einer unglaublichen Energieleistung von Ryerson - das entscheidende 3:1.

Fazit dieses Spiels: Wieder eine dürftige Leistung, ohne jegliche spielerische Klasse, viel Krampf, aber mit - und das ist das Mindeste, was man erwarten kann von gut bezahlten BL-Spielern - viel Kampf und 3 weiteren Punkten. Und letzteres ist das Entscheidende und Höchsterfreuliche. Eine Entwicklung seit dem ersten Spieltag ist aber gar nicht zu erkennen.

Und um das noch einmal fachlich zu untermauern hier die Bewertung der vorherigen Spiele:

Die Spiele Köln und Bochum: sehr viel Glück und Kobel haben uns da Punkte geschenkt. Beide Teams waren besser in nahezu allen Belangen. Die Offensivaktionen gingen in den ersten beiden BL-Spielen gegen NULL.
Heidenheim: Nach gutem Beginn und trotz 2:0 Führung schon in der ersten Halbzeit den Faden völlig verloren und im Heimspiel vom Aufsteiger dominiert worden. Die Konteransätze wurde durch leichtfertige Ballverluste selbst zunichte gemacht. Kobel rettet final den Punkt
Freiburg: Nach halbwegs guten Anfangsminuten,, bestimmte Freiburg das Spiel, kam zu Chancen und der BVB gab, wie Terzic nachher sagte, zu schnell die Bälle wieder ab. In der zweiten Halbzeit zeigte der BVB bis zur 82. Minute (Platzverweis) nicht die - bei einem Rückstand - zu erwartende Reaktion. Es kam nur zu einem (!) Torschuß (neben das Tor) von Brandt (54.) und das Tor von Malen nach Konter. Ansonsten keine weitere gefährliche Torannäherung, kein einziger gefälliger Angriff. Freiburg setzte sich weitgehend in der BVB-Hälfte fest und der BVB fand, wie in den Partien zuvor keinen richtigen Zugriff, auch wenn sich alle bemühten. Erst NACH dem Platzverweis und in Überzahl und mit den beweglicheren Moukoko und Füllkrug strahlte die Mannschaft auch Torgefahr aus.

Wolfsburg: „In einer chancen- wie tempoarmen Partie“ (Kicker) wartete der BVB mit etwas kompakterer Ausrichtung auf gegen einen Gegner, der sich überraschend zurückzog von vornherein. Der BVB ließ wenig zu, blieb mit Ausnahme von einigen Dribbelansätzen von JBG ideenlos, nahezu ohne Torchance (in Halbzeit 1 ! nur ein Torschuß durch Freistoß Reus in 5. Min) schob den Ball hin und her im Mittelfeld. Abgesehen vom Siegtreffer mußte Casteels nur eine gefährliche Angriffsituation (68. Brandt) entschärfen, Kobel hingegen zwei.


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