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Neu auf schwatzgelb.de: Protest gegen Queerfeindlichkeit: "Zu 100 Prozent solidarisch mit Betroffenen" (BVB)

Pfostentreffer, Mittwoch, 23.08.2023, 12:30 (vor 917 Tagen) @ Davja89

> Ist das hier nicht grade ein gutes Beispiel wie solche Debatte ausufern?
[quote]
Hier ging es im Ausgangspost mal dadrum das man sich mit Menschen über ein Plakat solidarisiert aufgrund eines konkreten Vorfalls
[/quote]

Genau, auf dem Plakat ging es übrigens um Queerfeindlichkeit, falls Dir das entgangen ist. Der Ausgangspost mag so sein, aber das ist natürlich nicht die Ausgangssituation.


Jetzt habt ihr euch in diesem Thread so verbissen das es als völlig normal gilt wenn Menschen in Strapazen durch die Fußgängerzone laufen?

In dem Kontext sind die Strapazen natürlich ein wunderbarer Verschreiber:-)


Also bei aller Liebe: Es gibt auch ein Recht der Mehrheit. Und die Mehrheit in diesem Land möchte eben beim Kaffee trinken weder Frauen ohne Top noch Transsexuelle in Strapazen treffen.

Auch hier die Frage: Wie oft ist dir das bereits passiert. Das ist doch eine absolute Scheindiskussion. Ein Recht der Mehrheit...kannst Du erklären, was genau Du damit meinst?

Das hat absolut nichts mit Homophobie oder ähnlichem zu tun. Wenn der Heterosexuelle mit seinem Pimmel in der Hand durch die Einkaufstraße läuft wird er von der Polizei relativ schnell eingefangen.

Richtig. Gibt es dann Diskussionen, wie schlimm Heterosexuelle sind? Die kommen nahezu ausschliesslich auf, wenn es um Queere geht. Sie müssen ja nicht mal etwas vergleichbares getan haben. Selbst hier, wo der Ursprungsdiskurs ja eben über Diskriminierung queerer Personen geht, wird der Diskurs vor alem in die Richtung gelenkt, wie schlimm Homosexuelle sind. Und das ist jedes Mal so und kein Zufall.

Das sind einfach normale Umgangsformen untereinander. Man belästigt andere nicht und darf dann erwarten auch nicht belästigt zu werden.

Yep. Deswegen nervt es queere Personen ja auch so, häufig von Queerfeindlichkeit wie von Nmecha betroffen zu sein. Zumal solche Posts ja auch häufig zu Gewalt gegen queere Menschen führen. Ganz Ideologiefrei kann man also sagen, dass das ziemlich beschissen ist

Deswegen nochmal die Frage: Wie oft bis Du denn bereits von queeren Menschen in der von Dir angesprochenen Form belätigt worden? Kennst Du Fälle in Deinem direkten Umfeld? Anonsten kommen mir Deine Fälle recht konstruiert vor

Das es Plätze für Freikörperkultur gibt ist doch in Ordnung. FFk Strände, Saunas, Swingerclubs. Da kann jeder für sich entscheiden ob er dahin möchte oder nicht.

Absolut.

Ansonsten habe ich mich in der Öffentlichkeit so aufzuführen das sich andere nicht gestört fühlen.

Ein Satz, fast nicht zu glauben. Das Problem ist: Wann sich Leute gestört fühlen, ist unterschiedlich. Witzig ist dabei auch, dass es immer nur im Kontext von Minderheiten ausgesprochen wird. Die halbnackte Jugendliche auf der Love Parade oder im Park ist nicht unnatürlich oder frivol sondern scharf - ausser, es ist die eigene Tochter. Da wird nicht drüber diksutiert, wie "unnatürlich" diese Nacktheit im Sommer ist - sondern wie scharf die Tussi.


Das heisst die Geschlechtsmerkmale bleiben bitte grob bedeckt und genauso hat jeder das zu akzeptieren wenn sich 2 Männer in der U Bahn küssen.
Schön gesagt, aber natürlich nicht die Realität. Also das es akzeptiert wird, wenn die Männer in der U-Bahn sich küssen. Immer häufiger kommt es in solchen Fällen zu Gewalt.


Das akzeptieren wir ja bei Heterosexuellen genauso.
Nein. Das akzeptieren wir bei Heterosexuellen deutlich mehr. Mir ist kein einziger Fall in Deutschland bekannt, wie Heterosexuelle dafür verprügelt wurden, dass sie sich als Heterosexuelle geküsst haben. Dir? Kann diese Fälle natürlich trotzdem geben, ich weiss allerdings nichts davon. Auf der anderen Seite kann mittlerweile in Deutschland fast kein CSD mehr veranstaltet werden, der nicht attackiert wird. Dir fällt der qualitative und quantitative Unterschied in der Akzeptanz auf?

Eigentlich vollkommen normale Umgangsformen die jeder irgendwann zwischen 4 und 8 von seinen Eltern mal beigebracht bekommen hat.

Leider hat nicht jeder zwischen 4 und 8 Eltern. Aber das ist ja bestimmt auch keine "normalen Umgangsformen". Und was waren nochmal "normale Umgangsformen"?


Stillende Frauen sind sicherlich ein Sonderthema. Da gibt es einen biologischen Hintergrund und kenn auch kaum jemanden der sich dran stört.

Das hoffe ich doch schwer, dass sich daran niemand mehr stört. Glauben tue ich es deswegen aber noch nicht.

Daher ist das alles völlig künstlich konstruiert.

Was genau ist "künstlich konstruiert"? Ich finde ja eure Beispiele mit Schwulen und Transleuten, die täglich nackt in Massen durch die Strassen rennen und allen ihren Schwengel ins Gesicht halten für deutlich weiter von der Realität entfernt, aber da sind wir wohl einfach unterschiedlicher Meinung.

Aber dann muss man auch nicht drauf anspringen und diese extrem Beispiele in Schutz nehmen.

Ne. Glücklicherweise gibt es nicht sehr viel, was wir tun müssen.


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