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Reaktionen "der Gesellschaft" (BVB)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 23.08.2023, 08:20 (vor 917 Tagen) @ BukausmTal

Aber ich sage ja, wenn man sich nicht kleidet wie das von mir geschilderte Paar und seine Sexualität offensiv zur Schau stellt, hat man in DE,so würde ich behaupten, recht wenig Probleme und eine hohe Akzeptanz. Natürlich gibt es ein paar asoziale die selbst Händchen halten als Anlass sehen, pöbeln zu können. Das sollte aber recht überschaubar sein.

Tanzt man hingegen so vollständig aus der Reihe, kann man in der Gesellschaft nicht durchweg positive Reaktionen erwarten.>


Wer oder was ist "die Gesellschaft"? Eine von dir behauptete Mehrheit? Ich fühle mich von deinem Konstrukt wirklich nicht vertreten.

Und selbst wenn diese dumpfe Mehrheit existierte und sie offen(siv) gezeigter Homosexualität und Andersartigkeit diskriminierend entgegenträte, wäre das menschenfeindlich und diese Mehrheitsmeinung für mich nicht akzeptabel.

Eine Gesellschaft, die in ihrer normativen Macht kein Problem mit alltäglichen Sexismus (u.a. in der Werbung) hat und auch bei Gewalt gegen Frauen gerne wegschaut, taugt eh nicht dazu, mit dem moralischen Zeigefinger über andere Menschen zu urteilen, die nicht der eigenen sexuellen Orientierung entsprechen.

In "unserer Gesellschaft" darf jeder Billgpuff ungeniert mit riesigen Plakaten für die käufliche Verfügung von hundert Frauen werben. Auf die Plakate schauen dann Kinder tagtäglich auf ihrem Weg zum Kindergarten oder zur Schule drauf.
Proteste "der Gesellschaft" dagegen? Fehlanzeige.
Aber über queere Menschen und über das Gendern wird sich mit aus dem Mund laufenden Sabber aufgeregt...
Das ist ein Beispiel für die verlogene Scheißmoral eines Teils der Gesellschaft.

P.S.: Ich will dir persönlich nichts unterstellen, aber deine Argumentation mit "der Gesellschaft" finde ich problematisch.

Ich würde sagen, es kommt drauf an. Ich habe sowohl Großstadt als auch Land erlebt (Letzteres bis zum Beginn des Studiums), nach dem Studium dann in verschiedensten Formen bzw. Regionen Deutschlands. Ein Bordell oder einen Erwachsenenclub auf dem Lande eröffnen zu wollen lässt in aller Regel die Emotionen maximal hochkochen. Für einen/einer Bürgermeisterin, Ortsvorsteherin oder Landrat, der sich dort mit so einem Thema konfrontiert sieht, beginnt dann vermutlich die unruhigste Zeit seines/ihres Lebens. Selbst hier in NRW. Einige Zeit habe ich auch im Süden verbracht, BaWü oder Bayern, da ist das alles, nicht selten, noch einmal eine andere Nummer, was "Glaube, Sitte, Heimat" angeht. Für die Großstädte gebe ich dir aber recht, da gibt es in Deutschland im Grunde keinerlei Wertekodex für gar nichts mehr.


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