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Neu auf schwatzgelb.de: Schwarzgelbe Seilschaften mit Absturzgefahr (BVB)

Gargamel09, Montag, 14.11.2022, 19:38 (vor 1381 Tagen) @ Talentförderer
bearbeitet von Gargamel09, Montag, 14.11.2022, 19:43

Korrekt.

Ein permanentes Watzke raus, Zorc raus, Kehl raus, ist es aber übrigens auch nicht.
Auch die Erwartungshaltung ist hier beim Umfeld massiv aus den Fugen geraten. Unabhängig vom derzeitigen schlechten Fußball.
Vielen meinen das führen eines Vereins läuft wie bei Anstoß 3. Das ist in der Realität aber nunmal nicht so.

Ich hab es schon vor ein paar Jahren gesagt, die meisten werde erst dann realisieren in welch einer guten (Fan-)Zeit wir seit 12 Jahren leben, wenn Watzke und Zorc nicht mehr da sind.


Irgendwann wird auch Watzke einem Nachfolger Platz machen müssen. Und du unterstellst, dass jede denkbare Nachfolgelösung eine Verschlechterung zu Watzke sein wird. Das sehe ich nicht so. An Vereinen wie Frankfurt oder Freiburg sieht man, dass auch anderswo Leute am Ruder sind, die ihr Handwerk verstehen. Das kann man auch einfach mal anerkennen statt unsere Führung grundsätzlich als alternativlos darzustellen.


Ich sehe sie nicht als alternativlos an. Ich bin nur überrascht von dieser "Jeder andere kann es besser" und "Völlige Versager" Mentalität die hier herrscht.

Wie lange hat es eigentlich in Frankfurt gedauert bis da jetzt seit ein paar Jahren wieder gute Arbeit geleistet wird? Seit den 80ern waren die weg vom Fenster. Als ob das so leicht wäre und jeder Verein viel besser kann als Dortmund.

Und genau deswegen sehe ich das Risiko dass es nach Watzke/Zorc bergab geht, wesentlich höher als dass es nach oben geht. Das hat nämlich bis auf Bayern konstant noch nie eine Mannschaft geschafft. Insofern bin ich froh dass es noch 1-2 Jahre unter Watzke weitergeht. Was danach kommt, wird ein ganz neues Kapitel und entgegen der Meinung hier befürchte ich nicht zum besseren.

Aki tut doch seit einigen Jahren einiges dafür, dass der BVB diesen sportlichen Abstieg in Angriff nimmt.

Holt quer durch die Philosophien Trainer (mit), dauert maximal 2,5 Jahre, eher weniger, dass er sie wieder (mit)feuert, holt Lieblingsspieler für teuer Geld zurück, die dann ablösefrei, ohne auch nur annähernd Leistung gebracht zu haben, wieder gehen.

Wenn sich sein Nachfolger auf das konzentriert, wovon dieser Ahnung hat, wofür er eingestellt wurde, dann muss das keine Schwächung sein - Schuster, bleibt bei deinen leisten! Aki ist und war kein Uli Hoeness, obwohl er sich vielleicht gerne als dieser beim BVB gesehen hat. Hoeness ist zwar kein Steuerfachmann, aber ein Fußballfachmann gewesen, der sich dann auch ins Sportliche einbringen konnte, weil er davon Ahnung hat. Selbst das Experiment, indem er sich "fachmännischen" Rat mit Sammer an seine Seite setzt, hat nichts gebracht.


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