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Nörgeln (BVB)

Rheinlandborusse, DN, Samstag, 12.11.2022, 08:32 (vor 1383 Tagen) @ Sneider

Gerne hinterlege ich hier nochmal die große Befürchtung, dass das keine Momentaufnahme ist, sondern ein klarer Trend. Das Geschäftsmodell des BVB funktioniert nicht mehr: junge Topspieler werden seit ein paar Jahren zunehmend auch von anderen Clubs angelockt oder sind unanständig teuer bzw. risikobehaftet. Die Idee, günstig kaufen, teuer verkaufen läuft nicht mehr reibungslos. Der BVB hat gegen Werksmarketing-Clubs mit quasi-Investoren eine deutlich schlechtere Wettbewerbsfähigkeit: das Geld wird knapp. Mit der ausbleibenden CL-Qualifikation (davon müssen wir ausgehen), droht eine Abwärtsspirale und wirtschaftlicher Niedergang.
Fazit: Alarmstufe Rot und kein Nörgeln, wenn man das anmerkt. Der BVB muss sich grundlegend neu erfinden.

In meinen Augen ist das Geschäftsmodell das Einzige was immer noch halbwegs funktioniert. Das hat in der jüngeren Vergangenheit gut funktioniert und wird auch weiterhin funktionieren (Bellingham, Reyna…).
Allerdings versagen wir ein aufs andere Mal, wenn es darum geht, Leute zu verpflichten, die uns sofort weiterhelfen sollen und bereits woanders „gereift“ sind. Die Liste der goldenen Himbeeren erspare ich euch und ihr wisst auch sicher wer gemeint ist, aber da ist das Riesen Problem. Und da steht in erster Linie die sportliche Führung und Zorc und jetzt Kehl in der Verantwortung.


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