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Dafür habe ich volles Verständnis (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 12.11.2022, 00:41 (vor 1384 Tagen) @ Oleoleole

Van Gaal - gute Idee, aber wahrscheinlich macht der nach der WM nichts mehr.

Bin ich mir nicht sicher. Mit Geld und einer anspruchsvollen Aufgabe könnte man ihn mAn schon locken. Und anders als bei ManUnited wäre diese Aufgabe ja nicht ein turnaround bei gleichzeitigem In der Tabelle sichtbaren Erfolg. Es geht in der Tat um die Basics des Positionsspiels.


Wenn man träumen darf - ja, Van Gaal wär emega. Oder Guardiola. Jemand, der den Leuten mal wieder einige Basics beibringt, hatte da eigentlich Hoffnung in Peter Hermann.

Pep hat auf seinen bisherigen Stationen immer auf einer fußballerisch exzellenten Basis aufbauen können. Er hat seine Vorstellungen einbringen und erfolgreich implementieren können, weil eben diese Basis vorhanden war. Bei Barça, bei Bayern, bei ManCity.

Wir benötigen allerdings einen Trainer, der diese Grundlagen erst schafft.

Wozu es ganz nebenbei einer Clubführung bedarf, die das auch will und stützt.


Aus der BuLi fällt mir Glasner ein. Nur, warum sollte der aus FRA zu uns kommen?

Was wäre denn die Alternative zu Terzic? Hütter und wer noch? Tedesco will doch hier keiner sehen, fachlich für mich auch schwierig einzuschätzen. Immerhin Standards könnte er verbessern ;-)

Ich persönlich hätte es gerne gesehen, wenn wir Erik ten Hag verpflichtet hätten. Nur steht der nicht unbedingt für ‚Kloppofußball‘ und kam für uns nicht infrage. Bei ManUnited muss er aufpassen, dass er sich nicht an der Aufgabe dort verhebt, wie so mancher vor ihm.

Manchmal denke ich, dass es durchaus Parallelen zu den dortigen Problemen und unserer Situation gibt.

Den generellen fußballerischen Ansatz ten Hags finde ich jedenfalls interessant. Offensiv, attackierend, pressend und kombinativ, auf einem sicheren, präzisen und schnellen Passspiel aufbauend, die defensive Absicherung nicht vergessend. Dabei bleibt er pragmatisch genug für erforderliche Anpassungen. Sollte er bei ManUnited gehen müssen, wäre die Chance für uns vielleicht da.

Aus der Bundesliga sehe ich da auf den ersten Blick niemanden. Streich, aber der wird immer in Freiburg bleiben. Ole Werner von Werder finde ich interessant; dessen Arbeit beobachte ich etwas genauer, weil Werder bei mir im Fokus steht. Macht aus wenig viel, ob bei Holstein oder Werder. Und das nicht mit Busparkfußball. Kann Basics vermitteln und hat ein Auge dafür, was Spieler lernen können und was nicht.

Man mag einwenden, dass er vielleicht (noch) nicht das richtige Standing hätte. Aber er ist nicht der Typ, der seine Position hinten anstellt. Bei Holstein hatte er Auseinandersetzungen mit dem Sportlichen Leiter, weil über die Ausrichtung nach dem knapp verpassten Aufstieg Uneinigkeit herrschte. Es gab Abgänge von drei Schlüsselspielern, die entgegen Werners Vorstellungen nicht adäquat ersetzt wurden. Folgerichtig misslang der Saisonstart und Werner trat konsequenterweise zurück. Er würde also durchaus eine gewisse Autarkie mitbringen, die ein Trainer des BVB auch unbedingt haben sollte.

Was Peter Herrmann anbelangt, so muss man immer bedenken, dass er kein Chef-, sondern Co-Trainer ist. Als solcher ist er der sicherlich beste über die letzten 15 Jahre in Deutschland. Er unterstützt seinen Chef immer vorbehaltlos, ist loyal gegenüber der Person und auch gegenüber den fußballerischen Vorstellungen seines jeweiligen Chefs. Von ihm wird man nicht erwarten können, dass er seinem Chef in grundlegenden Dingen widerspricht. Es hat schon seinen Grund, dass man ihn ‚nur‘ als Co-Trainer kennt.


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