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Das Trauerspiel wird bis zum 30. Juni 2024 weitergehen... (BVB)

Ricola1, Ort, Montag, 11.07.2022, 21:36 (vor 1517 Tagen) @ Vati Morgana

Gibt es eigenlich stichhaltige Indizien dafür, dass Schulz hier bewusst seinen Vertrag aussitzen will und sich eines Wechsels verweigert?


Natürlich nicht. Aber es gehört zum Selbstverständnis eines gemeinen Fans, dass ein überteuerter, hinter den Erwartungen zurückbleibender Spieler

a) seinen Wohnsitz und soziales Umfeld unmittelbar aufzugeben und

b) finanzielle Einbußen in Millionenhöhe klaglos hinzunehmen hat, sobald er für den Verein keinen ausreichenden Mehrwert mehr bietet.

Verträge sind einseitig und stets im Interesse des Vereins auszulegen, andernfalls handelt es sich um einen charakterlosen Spieler.

Wenn es für Ihn keine Interessenten gibt, wovon ich mal ausgehe, dann kann er uns auch schlecht den Gefallen tun und sich von der Gehaltsliste nehmen.

Daumen hoch.

Nur selbst wenn er sich einem Wechsel verweigern würde - es wäre sein gutes Recht. Der Arbeitgeber versucht sich hier gerade sozusagen aus dem Vertrag zu streiken. Finde ich nicht besonders gelungen. Ich erinner mich gerne an Zeiten, da Gündogan freiwillig seinen Vertrag um 1 Jahr verlängert hat, damit der BVB eine Ablöse erzielen kann. Spricht ja für Klub und Umfeld, dass jemand so etwas macht. Diese Art der Wohlfühlatmosphäre würde auch heute noch zum BVB passen. Schade.

Wenn man Schulz partout nicht mitnehmen möchte, a) weil die Mitfahrt 10.000 Euro kostet, b) weil man vielleicht meint, dass er das Betriebsklima verpestet oder c) um Druck auszuüben oder d) um Leistungskultur zu spielen oder e) was auch immer, dann hätte man das mindestens, allerallermindestens anders inszenieren müssen. Verletzung oder was auch immer - jemanden auch noch auf die Bühne zu zerren, finde ich... nicht besonders gelungen.


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