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Bürki wohl kurz vor Leihe zum FC Lorient (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 31.01.2022, 23:54 (vor 1708 Tagen) @ Gargamel09


Im Grunde ist dies alles eine Angelegenheit zwischen Club und Spieler. Wobei der Club die Situation erst geschaffen hat. Bürki hatte als Keeper bei uns stärkere und schwächere Phasen. Es war vielleicht gerade die fehlende Konstanz in seinen Leistungen, welche die Clubverantwortlichen zu Überlegungen gebracht haben könnten, mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung zu erhöhten Bezügen das Selbstvertrauen des Spielers zu stärken und die Schwankungen in seinen Leistungen über diesen Weg zu glätten. Was natürlich nur eine Vermtung ist. Genauso gut kann es sein, dass man Bürki Avancen aus der PL gemacht hatte und unsere Clubverantwortlichen mit dieser Vertragsverlängerung möglichen Wechselabsichten einen Riegel vorschieben wollte.


Die von Dir angeführten Gründe, könnten Gründe gewesen sein, oder auch nicht, ist aber egal, die VVL war unnötig hoch 09+1.
Unsere Verantwortlichen waren zu lange auf dem Torwartauge einfach blind, was durch die beiden VVL mit Bürki deutlich wurde. Im Januar Februar 2021 hat es dann ENDLICH klickt gemacht und es wurden Tatsachen geschaffen. Als Nr. 2 wäre er natürlich kein schlechter, aber da scheint einiges kaputtgegangen zu sein, dass er nicht mal mehr TW Nr. 3 oder 4 ist (wenn wir ehrlich sind).

Eben.

Die Clubverantwortlichen haben Bürki geholt. Bereits damals konnte man sich fragen, welche Gedanken der Verpflichtung Bürkis zugrundelagen. Man brauchte einen Nachfolger für Weidenfeller und vielleicht suchte man ja auch nur einen ‚besseren Weidenfeller‘.

Und Bürki hatte ja bei Freiburg mit etlichen Paraden geglänzt. Damals wurde der SCF oft in den eigenen Strafraum zurückgedrängt und Bürki bekam die Bälle nur so um die Ohren geschossen. In diesen Situationen glänzte er, zeigte seine Stärken auf der Linie. Ein ‚mitspielender‘ Torwart brauchte er nicht zu sein; so wie Weidenfeller keiner zu sein brauchte (wenn auch aus anderen Gründen). Weidenfeller war auch nie ein Keeper, der die Strafraumbeherrschung gesucht gesucht hätte. Was Bürki auch nicht brauchte beim SCF.

Dass sich die Anforderungen an das Torwartspiel geändert hatten, weil auch unser Spiel sich geändert hatte und auch ändern musste, hatte möglicherweise keiner so richtig auf dem Schirm. Vor der Entscheidung für eine Vertragsverlängerung hätte es den Fachleuten im Club allerdings auffallen müssen.

Sei es wie es sei, Bürki ist nicht der einzige entsprechende Fall im Kader, auch wenn die Torhüterposition schon ihre Besonderheiten hat. Die Situation bei Nico Schulz ist sicherlich etwas anders, prinzipiell liegt hier aber das gleiche Grundproblem vor.

Die Gehölter von Bürki und Schulz drücken, belasten das Budget, Schränken den Handlungsspielraum ein. Das liegt aber nicht in der Verantwortung dieser Spieler, sondern in der ihrer Vertragspartner. Und die müssen die Situation lösen.


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