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Bürki Nachfolge? Wohl eher nicht. (BVB)

bobschulz, MS, Dienstag, 09.02.2021, 10:08 (vor 1827 Tagen) @ micha87

Sehe es auch so, Bürki war ein Versuch den man jetzt seit 2015 fast durchgehend das Vertrauen geschenkt hat und mitunter völlig zurecht. Einen großen Entwicklungssprung können wir nun nicht mehr erwarten und es werden zunehmend Dinge von ihm abverlangt wo seine Stärken de facto nicht liegen. Wir können aber nicht unser Spiel so massiv umstellen das andere Spieler nun eben alles aus der Luft für ihn abfangen oder den Spielaufbau problemfrei übernehmen. In den vergangenen Jahren ist viel auf anderen Positionen nachgebessert worden für sehr viel Geld. Hummels, Schulz, Witsel, Bellingham, Hazard, Brandt und Haaland als überragender Transfer. Nun ist es an der Zeit sich auf der Position des Torwarts umzuschauen und Qualität hinzuzukaufen. Wenn Onana durch seine Sperre erheblich günstiger sein sollte im Sommer wäre dies meine Wunschlösung. Jung, mit viel Potenzial und einiges an Erfahrung auf hohem Niveau. Sein Vertrag bei Ajax endet auch 2022 und so ist die Situation überaus günstig für uns im Sommer. Auf TM.de rangiert er auf Platz 7 der wertvollsten Torhüter mit 36 Mio. EUR an Marktwert. Oblak, Allison, Courtois, Ter Stehen, Donnarumma, Ederson sind vor ihm gelistet. Ich glaube zumindest wir sollten auf der Position handeln und es gibt die Möglichkeit sich auch für unsere Preisklasse zu verbessern. Wie zentral die Position eines Torhüters ist und das er erheblichen Einfluss ausübt auf den Erfolg eines Teams ist nicht zu übersehen. Ich hoffe inständig wir schaffen die CL-Quali und haben so die Möglichkeit zu reagieren auf dem Transfermarkt. Wenn es nur auf der Position des Torhüters ist soll es mir auch Recht sein.

Und zu der Frage nach den Kosten:
ein schlechter Torwart kostet viele Punkte, die dann die CL kosten (können).
Das sind mal eben zig Millionen. Und wenn man davon ausgeht, dass ein Torwart viel seltener gewechselt wird als ein Feldspieler welcher natürlich auch polyvalent sein kann, ist es natürlich sinnvoll, Geld in den Torwart zu investieren. Allerdings nur für ein Upgrade in der Strafraumbeherrschung UND im Spielaufbau.
Auf der Linie ist Bürki gut und im "flachen" 1:1 auch. Nur sobald es in die Gefahr für die Gesundheit geht fehlt ihm der Durchsetzungswille. Sein Körper ist muskulös genug, um Luftzweikämpfe zu gewinnen. Sein Kopf sperrt sich!
Der mMn erfolgversprechendste kurzfristige Lösungsansatz ist es Bürki sportpsychologisch so zu unterstützen, dass er das Rauskommen als Chance und nicht Gefahr sieht. Und nein, psychologische Hilfe ist nichts Ehrenrühriges!


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