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Bürki Nachfolge? Wohl eher nicht. (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 08.02.2021, 23:41 (vor 1828 Tagen) @ Gazelle
bearbeitet von Will Kane, Montag, 08.02.2021, 23:48

Einen neuen Torwart zu verpflichten, der sich mindestens auf dem Niveau von Bürkis Stärken befindet und hinsichtlich seiner Schwächen ein deutliches Upgrade wäre, dürfte sehr schwierig und dann auch ziemlich teuer werden,


Da wäre es mMn die praktikabelste und kostengünstigste Lösung, die Abwehrarbeit (wieder) so zu organisieren, dass Bürkis Schwächen kompensiert werden.


Corona und die Auswirkungen auf unser Transferbudget jetzt mal etwas beiseite schiebend, was heisst denn 'teuer' in Bezug auf einen neuen Torwart. Wir geben regelmäßig 20-30 Millionen für Spieler aus, von denen wir erwarten, dass sie unsere Stammelf verstärken können (Witsel, Can, Brandt, Hazard, Delaney, Bellingham, Haaland, Schulz). Kriegt man für 20-30 Millionen etwa kein deutliches upgrade zu Bürki? Wenn die Antwort hier 'Nein' heißt, wieviel Geld ist denn dann Bürki noch wert? Oder gibt es so ein unbeschriebenes Gesetz, dass man für Torhüter kein Geld ausgeben darf?

Natürlich gibt es dieses ‚ungeschriebene Gesetz‘ nicht. Wüsste auch nicht, dass ich dies behauptet hätte.

Nur wird ein Upgrade zu Bürki nicht zu einem Preis wie für einen Schulz zu haben sein. Zumindest nicht, wenn es sich um einen etablierten Torhüter aus der Bundesliga oder aus den großen europäischen Ligen handeln sollte. Und er wird auch nicht weniger verdienen als Bürki, eher im Gegenteil. Und da kommt nun einmal ‚Corona‘ ins Spiel. Die finanziellen Einbußen können weder wir noch andere Clubs ignorieren. Im Gegenteil, sie werden unsere Kaderplanung entscheidend beeinflussen. Wir werden vielleicht weniger für einen neuen Spieler bezahlen, bekommen aber auch weniger für Spieler, für die wir uns sicherlich wesentlich mehr erhofft hatten. Welcher Transfererlös für einen Bürki dabei erzielt werden könnte, kann ich nicht einschätzen.

Wenn sich die Clubführung zu einer Verpflichtung einer neuen Nr. 1 entschlossen haben sollte, dann minimiert dies den Handlungsspielraum auf anderen Positionen. Das kann man so machen, keine Frage. Dann muss der Schuss aber auch sitzen.

Man könnte z.B. einen Gulácsi verpflichten, wenn der wechseln wollte und es finanziell darstellbar ist. Aber wäre er eine Lösung auch in mittel- bis langfristiger Sicht?

Ich bin halt der Auffassung, wir sollten einen jungen, talentierten Keeper mit Potential verpflichten, der bei uns zur Spitzenklasse reifen kann. Solche Keeper gibt es durchaus in der Bundesliga; der jetzt bei Freiburg spielende Müller wäre in meinen Augen so jemand. Einem solchen Keeper muss man allerdings dann auch Fehler nachsehen, die er sicherlich machen würde.

Oder halt einen jungen Torhüter aus einer kleineren ausländischen Liga. Da ist unsere Scoutingabteilung gefragt. Werder hat auch Pavlenka irgendwo aufgespürt. Wobei ich jetzt nicht sage, wir sollten Pavlenka verpflichten; nur um Missverständnissen vorzubeugen. Er verkörpert den gleichen Torwarttypus wie Bürki und wäre überdies ein Downgrade. Aber für Werder passt er.

Und warum sollte nicht irgendwo ein talentierter junger Keeper sein, der für unsere Bedürfnisse passt?

Wir sind bei der Verpflichtung junger Feldspieler durchaus mutig, wenn wir ihnen früh sehr viel Spielpraxis geben. Warum nicht auf der Torhüterposition? Neuer, ter Stegen, Adler, von mir aus Immel und so viele andere Top-Keeper mehr waren sehr jung, als sie zur Nr. 1 gemacht wurden. Und sie haben es gerechtfertigt.


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