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Geisterpiele retten doch nicht 50+1 - im Gegenteil (BVB)

fabian 1909, Dortmund, Dienstag, 28.04.2020, 20:36 (vor 2337 Tagen) @ Litze

Bisher wurde 50+1 trotz zahlreicher Bestrebungen nicht abgeschafft. Die Liga hat trotz entsprechender Angebote Namensrechte an der Bundesliga nicht verkauft.


Bisher wurde 50+1 doch nicht aus gutem Willen derjenigen die mit dem Fußball Umsatz machen wollen, verhindert, sondern weil Fans immer wieder dafür getrommelt haben, sich eingesetzt haben, sich vernetzt haben und gemeinsam stark waren. Immer klar gemacht haben, dass Fußball auch eine soziale Komponente hat, dass Fans mitwirken müssen, dass Fußball ohne Fans nichts ist.

Wenn Fans jetzt aber die Maxime Umsatz zu generieren frei geben, weil sie ja nötig ist und alles andere hinten anzustehen hat, selbst der Gesundheitsschutz, gerät die Arugmentation der sozialen Komponente völlig ins Wanken. Wer soll das dann noch hoch halten?

Außerdem sind die Fans mit Geisterspielen erstmal raus. Wer soll dann noch darauf achten, dass derartige Belange noch geachtet werden?

Dazu kommt, dass die Ligen, die nicht spielen, völlig abgehängt werden. Die Bundesliga gerät zu einem closed shop. Das wird der völlige Freifahrtsschein für einen Fußball ohne 50+1, ohne kritische Fanbase.

Wenn Fans sich weiter dagegen wehren wollen, müssen sie weiter eine starke Macht im Fußball sein, die mitreden will, die auch was zu sagen hat, die soziale Komponente des Fußball hochhalten. Wer diese Flanke freigibt, überlässt den Fußball doch völlig der Umsatzmacherei.


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