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Wie viel hat F95 eigentlich für uns gespendet? (Fußball und Sport allgemein)

Zico80, Dienstag, 17.03.2020, 11:44 (vor 2117 Tagen) @ Basti Van Basten

> > Der BVB ist völlig selbstverschuldet in die Situation geraten. Jetzt ist eine ganz andere Situation, in der alle Vereine zusammen stehen müssen, sonst gehen sie zusammen unter. Kein Verein hat die Situation verschuldet.
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Ich glaube, Deine Leseverständnis hat hier nicht funktionert. Dein Vorposter sage: Niemand in der Bundesliga trägt die Schuld am Coronvirus, aber wir hatten damals komplett selbst Schuld an unserer finanziellen Lage. Dein Vorposter wollte nur den Unterschied zwischen den beiden Situationen aufzeigen.

warum darf dann der Fortuna-Heini mit dem Finger auf Watzke zeigen?
Weil es freie Meinungsäusserung ist. Der "Fortuna-Heini", wie Du ihn nennst, behauptet ja nicht, dass Watzke Schuld am Coronvirus hat, sondern dass er seine Aussagen für egoistisch halt in Zeiten, in denen Solidarität das oberste Gebot ist. Warum sollte er das nicht dürfen? Und obwohl ich BVB Fan bin, stimme auch dem Inhalt seiner Aussage zu, aber da sind wir natürlich wieder beim Thema Meinungsfreiheit


Es ist doch nicht die Schuld des BVB, dass durch das Virus diese Situation entstanden ist.

Hat auch niemand behauptet.

Und es ist auch keine Schuld oder Schande, dass man in den letzten 10 Jahren sehr gute Arbeit geleistet und viel Geld verdient hat.

Hat ebenfalls niemand behauptet.
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Und ja, 2005 wurde selbstverschuldet verursacht. Darf man da also nicht solidarisch sein? [/quote]

Hä? Jetzt wird es ganz abstrus. Wer sagt denn, dass man nicht solidarisch sein darf? Ausser vielleicht Watzke? Oder willst Du andeeuten, das F95 un 2005 hätte helfen "dürfen". Damals müssten sie so Regionalliga gewesen sein...

Wenn jemand durch selbstverschuldeten Alkoholmissbrauch einen Haufen Schulden macht und obdachlos wird, darf man dem denn nicht mehr helfen?

Doch, das darf man! Absolut. Auch hier wieder die Frage? Wer hat denn was anderes behauptet?
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F95 und dutzende andere Vereine haben sich damals entschieden nicht zu helfen, was ok ist.[/quote]
Aber heute Solidarität "einzufordern" ist meiner Meinung nach auch nicht richtig.

Du sagst also es war ok, uns nicht zu helfen bei unserem Schiefstand damals als Regionalligist. Gibt es Argumente für und gegen, aber ok, ich teile Deine Meinung in diesem Punkt jedenfalls. Interessieren würde mich die Begründung für den zweiten Teil der Aussage, dass Solidarität einfordern nicht in dieser Lage nicht ok ist. Wieso nicht?


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Der bessere Weg wäre für mich, so wie du auch schriebst, dass sich mal die Spieler solidarisch zeigen und auf einen großen Teil ihrer Gehälter verzichten. Viele von denen haben jahrelang sehr sehr gut verdient und haben wahrscheinlich so viel auf der hohen Kante, dass sie problemlos auf die Hälfte ihres Monatsgehaltes verzichten könnten.[/quote]

Dem kann ich nur zustimmen. Speziell von den älteren Spielern, die schon ordentlich verdient haben, erhoffe ich mir (vermutlich naiverweise) ein Zeichen der Solidarität, wie: Verzicht auf 50 % des Jahresgehaltes - 25 % bleiben beim Verein und die anderen 25 % gehen zum Kauf von Schutzkleidung, Unterstützung von Krankenhäusern oder Opferhilfen. Von den Spielern die schon X Millionen in Ihrer Karriere verdient haben, sollten sich das die meisten leisten können, ohne dass es sie wirklich trifft. Und wenn das die 30 Topverdiener der Liga machen würden, käme schon ein sehr netter Betrag zusammen der einige Leben retten könnte. Aber wie gesagt, wahrscheinlich erhoffe ich da zuviel.
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Wie wäre es also wenn der Fortuna-Mensch erst einmal seine Profis in die Pflicht nimmt? Wieso, Watzke war es doch, der die Aussagen getroffen hat, oder nicht? Wenn die Fortuna Profis etwas machen oder sagen bezüglich Ihrer Corona-Solidarität, kann er das natürlich ebenfalls kommentieren, wenn er danach gefragt wird.
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[quote][quote]Philipp Köster hat das heute Morgen im WDR Radio auch noch mal angemahnt. Er hat kritisiert, dass Watzke nur auf sein Bankkonto guckt.[/quote][/quote]
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Ja, aber genau dafür wird Watzke bezahlt. Niemand hat ihn für ein humanitäres Projekt angestellt.[/quote]

Nein, er wird dafür bezahlt, dass der Verein läuft. Wenn die Hälfte aller Bundesligaclubs pleite geht wegen Corona und es quasi keine Bundesliga mehr gibt obwohl BVB und Bayern das hätten verhndern können, hat er dann auch einen guten Job gemacht? Meiner Meinung nach nein. Eine gesunde Liga ist (zumindest bisher und noch gültig bis 2024) die absolute Grundlage für einen gesunden Verein BVB.
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Es wäre besser, wenn der Bund auch für Fußballklubs einen Fonds einrichten und Darlehen zu niedrigen oder gar keinen Zinsen ausgeben würden.
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Das fände ich katastrophal. Überall in Europa wird es an Geld fehlen und der Bund soll einen Fonds einrichten, damit die Fussballer weiter Ihre Multimillionen-Gehälter kassieren? ne, halte ich Deinen Vorschlag mit dem Gehaltsverzicht für deutlich besser und hätte auch so einige ganz kleine, wenige Ideen was man mit dem Steuergeld ansonsten anstellen könnte...


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