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Wie viel hat F95 eigentlich für uns gespendet? (Fußball und Sport allgemein)

Basti Van Basten, Romania, Dienstag, 17.03.2020, 08:57 (vor 2117 Tagen) @ fabian 1909

Der BVB ist völlig selbstverschuldet in die Situation geraten. Jetzt ist eine ganz andere Situation, in der alle Vereine zusammen stehen müssen, sonst gehen sie zusammen unter. Kein Verein hat die Situation verschuldet.

Wenn also niemand Schuld trägt, warum darf dann der Fortuna-Heini mit dem Finger auf Watzke zeigen? Es ist doch nicht die Schuld des BVB, dass durch das Virus diese Situation entstanden ist. Und es ist auch keine Schuld oder Schande, dass man in den letzten 10 Jahren sehr gute Arbeit geleistet und viel Geld verdient hat.

Und ja, 2005 wurde selbstverschuldet verursacht. Darf man da also nicht solidarisch sein? Wenn jemand durch selbstverschuldeten Alkoholmissbrauch einen Haufen Schulden macht und obdachlos wird, darf man dem denn nicht mehr helfen? Doch, das darf man!

F95 und dutzende andere Vereine haben sich damals entschieden nicht zu helfen, was ok ist. Aber heute Solidarität "einzufordern" ist meiner Meinung nach auch nicht richtig.

Wir dürfen nicht vergessen, dass der BVB wie alle anderen Klubs Unternehmen und damit erst einmal sich selbst und ihren Angestellten verpflichtet sind. Also ist es eine Selbstverständlichkeit, dass man diese Verpflichtung auch erst einmal wahrnimmt, bevor man anderen aushilft, ihre Millionäre zu bezahlen.

Der bessere Weg wäre für mich, so wie du auch schriebst, dass sich mal die Spieler solidarisch zeigen und auf einen großen Teil ihrer Gehälter verzichten. Viele von denen haben jahrelang sehr sehr gut verdient und haben wahrscheinlich so viel auf der hohen Kante, dass sie problemlos auf die Hälfte ihres Monatsgehaltes verzichten könnten.

Wie wäre es also wenn der Fortuna-Mensch erst einmal seine Profis in die Pflicht nimmt?

Philipp Köster hat das heute Morgen im WDR Radio auch noch mal angemahnt. Er hat kritisiert, dass Watzke nur auf sein Bankkonto guckt.

Ja, aber genau dafür wird Watzke bezahlt. Niemand hat ihn für ein humanitäres Projekt angestellt.

Es wäre besser, wenn der Bund auch für Fußballklubs einen Fonds einrichten und Darlehen zu niedrigen oder gar keinen Zinsen ausgeben würden.


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