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Sancho : ManCity, ManUtd, PSG (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 10.01.2020, 20:32 (vor 2431 Tagen) @ TrainerFuxx

Ich persönlich tippe auf Man City. Dort wird er der Nachfolger für Sane, wenn er im Sommer zu Bayern wechselt.

Ich bin gespannt wie wir den Verkauf dann kompensieren werden. Die Kaderposition wird man ja nicht mit einem Nachwuchsspieler belegen, sondern einer Soforthilfe.


Nur mal vorab,bevor die erwartungshaltung wieder explodiert.....
Ein ausnahmekicker wie Sancho werden wir nie ersetzen können.
Höchstens einen Ersatz verpflichten der seltenst ähnlich gut ist.
Bevor zum Beispiel die Personalie rashica hier wieder vorab madig geredet wird....

Lg


Ich erinnere nur an den Rekordtransfer von KdB aus Wolfsburg nach ManCity, wow, knapp 80 Mio.damals, und dann? Absturz bei VW, nicht nur bei den Motoren ...


Wenn ich mich recht erinnere, dann hat man in Wolfsburg versucht, den Abgang de Bruynes durch die Verpflichtungen von Draxler und Kruse zu kompensieren. Hinzu kam noch, dass auch Perisic Wolfsburg verlassen hatte.

Von Erfolg gekrönt war dies nicht, nicht nur wegen der überragenden inidividuellen Qualität de Bruynes, die schlicht nicht zu ersetzen war. Seine Spielanlage seines/seiner Nachfolger war auch gänzlich unterschiedlich. Dadurch konnte u.a. auch der Abschlussstürmer Dost nicht mehr so eingesetzt werden, wie es noch durch de Bruynes der Fall war. Dosts Torquote halbierte sich nachdem der überragende Vorlagengeber de Bruyne den Club verlassen hatte.

Sancho macht häufig genug den Unterschied aus bei uns und wird mitnichten 1:1 zu ersetzen sein. Er hat allerdings mMn nicht diese zentrale Bedeutung für unser Spiel wie es de Bruyne seinerzeit für Wolfsburg hatte. Ich bin mir sicher, dass die Clubverantwortlichen bereits seit einiger Zeit andere Talente im Visier haben, von denen eines Sanchos Nachfolge antreten wird . Auch dieser Spieler wird allerdings eine Eingewöhnungszeit benötigen und eine Garantie auf Erfolg gibt es dabei nicht. Aber wir werden uns auch auf anderen Positionen verbessern wollen, und die möglichen/wahrscheinlichen/notwendigen Abgänge von Götze und Dahoud werden uns auch die Möglichkeit dazu geben. Mit der Stürmerposition haben wir bereits begonnen.

Und um ehrlich zu sein haben wir uns ja auch nicht so oft in der Qualität/Erfolg verbessert wenn wir Leistungsträger in den letzten Jahren verkauft haben.


Der gleichzeitige Abgang von Mkhitaryan, Gündogan und Hummels war ein Schlag ins Kontor, von dem wir uns lange nicht erholt haben; eigentlich sind die Folgen in Teilen heute noch spüren.

Fehler kann man machen, sie werden sich nicht vermeiden lassen. Man sollte nur den gleichen Fehler nicht allzuoft wiederholen. Aber ich bleibe da optimistisch.


Da gebe ich Dir recht.
Aber mit Sancho und Hakimi verlassen uns eventuell im Sommer auch zwei Spieler,
die trotz ihrer Jugend zu den wenigen "Unterschiedsspielern" gehören, die wir im Kader haben.
Mit ihnen verlassen uns ja noch eventuell Piszczek, Schmelle, Götze, Weigl (schon weg), JBL?, Dahoud?
Das ist definitiv wieder ein Umbruch, insbesondere wenn ich auf das Skelett der Mannschaft schaue, wo ja bis auf Reus alles irgendwie dem ständigen Wechsel unterliegt.

Der ‚Umbruch‘ ist eigentlich die Normalsituation geworden; bei uns wie auch anderen Clubs. Jede Saison gehen Spieler aus den unterschiedlichsten Gründen. Die einen haben ein lukrativeres Angebot eines Topclubs erhalten, was uns zumeist eine ordentliche Transfersumme einbringt. Andere beenden ihre Karriere, wieder anderen hat es die Clubführung nahegelegt, sich etwas Neues zu suchen. Business as usual im Profifußball, seit jeher. Die Frage ist nur, ab welchem Punkt es zuviel wird.


Über Bayern meckern kann man oder nicht, aber in den letzten Jahren den deutschen Nationaltorwart mitsamt diverser Mannschaftsollegen im Team zu haben bildet eine Achse, an der sich andere ausrichten können.

Das haben die Bayern schon immer von allen Bundesligisten am besten verstanden.

Wenn die Bayern doch einmal in eine Krise gerieten, dann allerdings wenn sie es versäumt hatten, das Gerüst / die Achse rechtzeitig zu erneuern.


Selbst Leipzig hat da mMn einen Vorteil, weil sie einen Mannschaftskern haben, der zusammengewachsen ist. Wettbewerbswidriges Gebilde oder nicht, ist jetzt nicht die Frage dabei.

Das ist wohl so.

Allerdings scheint sich da auch etwas zu ändern. Nagelsmann arbeitet auf einen variableren Fußball hin, was auch den Austausch von langjährigen Stammkräften zur Folge haben dürfte,


Natürlich traue ich unserer Führung genauso wie du zu, dieses auch schon erkannt zu haben und dem Entgegenzuwirken. Genauso wie auf den frei werdenden Positionen zeitig genug für Nachfolger zu sorgen.

Und jetzt sind wir halt irgendwie ein Zahnrad in der großen Fußballwelt,
dem es gelingt wirklich tolle Spieler zumindest in ihrer Jugend an uns zu binden.
Das hat halt Vor- und Nachteile.
Anders würden wir aber auch nicht Sancho oder Hakimi in unseren Farben sehen.
Beider Seiten der Medaille bin ich mir bewusst.
Bei Hakimi habe ich wenigstens noch die Hoffnung, dass wen er sofort weiterverkauft werden sollte im Sommer von Real das Matching Right greift:

https://www.ran.de/fussball/bundesliga/news/bvb-hat-matching-right-was-bedeutet-das-erstverhandlungsrecht-105061

Ich persönlich halte die Messe bei Hakimi auch noch nicht für gelesen. Aber es hängt alles an Real.

Trotzdem, uns steht ein großer Umbruch bevor, vielleicht schaffen wir es ja um Nationalspieler wie Brandt, Schulz usw auch etwas Aufzubauen und Stabilität im Kader zu schaffen.

Die Geschäftsmodell ‚junge Talente‘ und der damit verbundene schnelle Personalwechsel ist mMn nicht das Problem. Bei der Verpflichtung ‚gestandener‘ Spieler hat es in meinen Augen zu viele Fehlgriffe gegeben. Bei diesen Spielern ist die Chance eigentlich recht hoch, dass sie vier, fünf Jahre oder ggfs. noch länger bei uns bleiben könnten. Nur müssen diese Spieler auch die erforderliche Qualität mitbringen. Wenn hier zu viele Missgriffe geschehen, vergrößert sich das Kernproblem noch, anstatt gelöst zu werden.


Keins der Toptalente werden wir aber 1 zu 1 ersetzen können, wenn aber z.B. auch ein Havertz auf Dauer (mehr als 2-3 Jahre) verpflichtet werden könnte,
wäre es gut für die Stabilität. Natürlich bringt es aber nichts, ihn mit Sancho oder so zu vergleichen.

Ich hoffe nicht, dass Havertz so etwas wie ein zweiter Götze wird. So richtig scheint es noch nicht klar zu sein, auf welcher Position er eigentlich sein Optimum abliefern kann.


Rashica wäre auch ein guter Name, wobei es ja mehr als unfair ist, Werder den einzigen Spieler abzukaufen, der schneller als 30 km/h rennen kann;)

Ja, Werder spielt gepflegten Altherrenfußball. Ansehnlich, aber brotlos. Ich fürchte, dass Werder tatsächlich in dieser Saison absteigen könnte. Extremes Verletzungspech (was immer auch die Ursache sein mag), Formkrisen einiger Schlüsselspieler, enttäuschende / dauerverletzte Neuverpflichtungen, kein Geld für notwendige Transfers in der Winterpause - da kommt einiges zusammen.

Werder überlebt seit langer Zeit nur, weil man immer wieder Spieler, die bei Werder überzeugen, relativ teuer verkaufen kann. Wenn also Rashica verkauft wird, dann sichert man damit Werders Überleben.


Rosicki hat ja auch jemanden im Kader, der ja auch sehr interessant sein soll.
Hlozek ist aber erst 17.

Sehr interessantes Talent. Sancho war auch erst 17, als er zu uns kam, oder?

Szoboszlai von RB Salzburg könnte auch jemand von Interesse sein.


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