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FAZ.NET zum voraussichtlichen Abschied von Mario Götze (BVB)

Arrigo Sacchi, Donnerstag, 09.01.2020, 07:39 (vor 2433 Tagen) @ Zoelibert

Beim hässlich-hämischen Unterton, der in der laufenden und nun möglicherweise abschließenden Bewertung der Beziehung BVB-Götze häufig noch mitschwingt, spielt wohl noch der "echten Liebe gebrochenes Herz" seinen Part. Nicht zuletzt, da sich der publik gewordene Wechsel zum und die anschließende Niederlage gegen den damaligen "Klassenfeind" im Spiel der Spiele nebst anschließendem und lange anhaltenden Verlust des Anschlusses an den FCB wie der bittere Aufschlag in der harten Fussballmarkt-Realität bzw. der Anfang vom Ende unseres Fussballmärchens anfühlte ... dass man ihm in der Zeit seiner Krankheit stets die Hand gehalten hat und dafür jetzt gefühlt noch einen Tritt in den Allerwertesten bekommt, rundet die ganze Angelegenheit dann irgendwie nur noch ab.

Vielleicht tut man sich bei der abschließenden Betrachtung der Angelegenheit einen Gefallen damit, das Scheitern der Causa Götze - aus welchen Gründen auch immer - nur als gescheiterten Transfer zu sehen und die damit einhergehende nostalgische Wehmut ganz schnell in den hintersten Winkel seines Fussballherzens zu verbannen.

Warum wird man bei der Bewertung immer wieder auf gebrochenem Stolz, ehm. echter Liebe oder Wehmut reduziert ?
Mit Immobile und Schürrle wurde ähnlich hart ins Gericht gegangen. Auch die beiden hatten ihre Lichtblicke beim BVB und zeigten punktuell warum sie der BVB verpflichtet hat. Auch Schürrle war viel verletzt. In diesen Fällen ist das aber völlig egal, wenn man ihre Leistung bewertet. Auch hier kann man gut und gerne regelmäßig einen hässlichen Unterton in der Nachbetrachtung der Personalien in vielen Kommentaren sehen, wenn man es denn möchte.


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