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Belastungen und Verletzungen (BVB)

Sascha, Dortmund, Dienstag, 07.05.2019, 11:13 (vor 2560 Tagen) @ Didi
bearbeitet von Sascha, Dienstag, 07.05.2019, 11:16

Welche Spieler waren individuell und für sich betrachtet in der Rückrunde noch "meisterlich"?

Vorrunde: Bürki, Akanji, Diallo, Reus, Witsel, Hakimi, Alcacer, Sancho
Rückrunde: Sancho, gelgentlich noch Reus und Bürki

Aber auch hier stellt sich die Frage nach dem Warum. Witsel hat von allen Feldspielern am längsten auf dem Platz gestanden, aber ein 32-jähriger Piquet hat in Barcelona zum Beispiel 700 Minuten mehr abgerissen. Und auch ein da Costa fänd seine rund 3.500 Minuten wohl nicht gerade überwältigend viel. Letzterer ist zwar jünger, dürfte auf dem Flügel aber einen noch größeren Aktionsradius haben.

Hakimi schien Ende der Hinrunde auch defensiv stabil zu sein und fing dann an, sehr unkonzentriert zu werden und schlichtweg eine Reihe sehr falscher Entscheidungen zu treffen.

Bürki hat jetzt in Bremen schon einen zweiten Bock gemacht, wie ihm eigentlich nur in der letzten Saison unterlaufen ist und das kann definitiv keine Qualitätsfrage sein. Das waren Fehler, mit denen man nicht über die Landesliga hinaus käme, wenn man das nicht besser beherrschen würde.

Auch dass sich Akanji da in Bremen an der Grundlinie wie ein C-Jugendlicher wegschieben lässt, ist mit qualitativen Gründen ja auch nicht erklärbar.

Wirklich nachvollziehbar finde es eigentlich nur bei Diallo, weil er jetzt seit einiger Zeit auf einer Position spielt, die er wirklich nur im Notfall bekleiden sollte, und Alcácer. Die Hinrunde bei ihm war schlicht und ergreifend diese Serie, die Stürmer manchmal haben und in der auch ein Bas Dost zehn Tore in sechs Spielen macht.

Auffällig finde ich dabei auch, dass der Bruch ja nicht zwischen Hin- und Rückrunde kam. Wir sind ja mit einem 1:0 in Leipzig, 5:1 gegen Hannover und 1:1 in Frankfurt durchaus auf eine Art gestartet, in der es schien, dass die Mannschaft "den Flow" rüber retten konnte und der eigentlich mental ein richtig guter Start gewesen sein muss. Rumpeln tut es erst wirklich seit diesem Dreiklang aus Pokalaus gegen Bremen, Niederlage in Tottenham und dem Verspielen des 3:0 gegen Hoffenheim.

Da muss einfach eine Entwicklung passiert sein, die man entweder nicht früh genug erkannt, oder vielleicht sogar befeuert hat. Dass die letzten 12 Spiele eine logische Folge von Belastung und Verletzungspech sind, kann ich für mich aus den reinen Zahlen nicht ablesen.


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