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Lucien Favre im Exklusiv-Interview: „Pässe machen nicht den Unterschied“ (BVB)

Kayldall, Luxemburg, Dienstag, 29.05.2018, 15:35 (vor 3032 Tagen) @ Freyr

Finde ich gut, dass Favre genau das anspricht, was mich in der abgelaufenen Saison oft extrem genervt hat beim BVB. Nämlich, dass man im eigenen Ballbesitz nicht schnell genug abgespielt hat und so dann in Situationen kam, wo man den Ball wieder verliert, obwohl die Anspielstationen teilweise da waren, aber oft hat man den richtigen Moment verpaßt und schon war der andere Spieler nicht mehr anspielbar. Favre geht ja bei seiner Sichtweise genau in die Richtung von Guardiola oder auch Tuchel, also Ballbesitzfußball, wo der Ball schnell gespielt wird, man viel verschiebt bis man die Lücke findet und im Idealfall natürlich mit technisch sehr starken Spielern, denen die Ballbehandlung leichter fällt und wo solche Abläufe, wie dort beschrieben, von Ballannahme bis zum Diagonalpass dann auch schneller gehen als bei Rumpelfüßlern. Neben dem Teamgedanken sind also auch Spieler mit hoher individueller Qualität natürlich von Vorteil und können ein Spiel oft entscheiden. Ich weiß, keine grandios neue Erkenntnis, aber ich freue mich auf qualitativ hochwertige Neuzugänge, die wir dafür ja wohl brauchen.


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