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11 Freunde: Was sich Borussia Dortmund von Favre erhofft (BVB)

Nietzsche, Dienstag, 29.05.2018, 14:20 (vor 2986 Tagen) @ Blarry

Die Parameter sind also andere und die reinen Ergebnisse sind sehr nachrangig. Und wenn man sich dann noch anschaut, wie Mourinho den guten Peter im Finale am ausgestreckten Arm hat verhungern lassen, hätten alle Alarmglocken angehen müssen.


Als Experte aller Themenfelder fragt man sich schon, wie ein in jeder Transferphase zerrupftes Ajax Amsterdam eine Milliardentruppe aus Manchester nicht nach Belieben dominiert.

Du bist ein Experte aller Themenfelder und fragst Dich das? So war das doch gemeint, oder? :p
Kein Ding, ich erkläre es:
Wenn man taktisch auseinandergenommen wird und man überhaupt nicht darauf reagieren kann, ist man halt ein schlechter Taktiker. Und das Peter ein schlechter Taktiker ist, hat er mehr als deutlich bewiesen.
Natürlich werden Truppen wie Ajax oder wir in jeder Transferphase zerrupft. Dann reicht es halt nicht für Millionentruppen wie United oder Hannover oder Mainz oder Augsburg. Da ist man dann halt unterlegen und kann sich nicht wehren.
Ganz normal.

Dann haben wir da ein richtig schlechtes Scouting. Wieso können andere Vereine Leute wie Rose oder Tuchel oder Klopp oder Tedesco oder Nagelsmann finden und wir finden den Peter?


Klubs, die bei der Trainerwahl nicht die freie Auswahl haben, tun ab und zu so fremdartige Dinge wie "analysieren" oder "nachdenken", um ihre Stärken auszubauen und Schwächen zu minimieren.

Ganz genau! Bleibt halt die Frage, warum wir das nicht auch gemacht haben. Oder hatte jemand "analysiert", dass wir zu defensiv gespielt haben oder "nachgedacht" und herausgefunden, dass ne Zweierkette in der Abwehr völlig ausreicht?

Strategisches Denken, zugegeben ein höchst arkanes Konzept, fördert nunmal neue Erfahrungen und Perspektiven, die über das Brett vor dem eigenen Kopf hinausgehen, und einem einen Bruno Labbadia als Chefcoach ersparen.

Nenee, strategisches Denken ist gar nicht so seltsam, wie es Dir grad vorkommt. Trau Dich ruhig, das mal zu probieren. Das klärt auch den Kopf und befreit von diesen schlimmen Halluzinationen, dass hier irgendwer jemals einen Labbadia in Erwägung gezogen hat. So weit sind nicht einmal die Leute gegangen, die den Peter eigentlich gar nicht so schlimm fanden, obwohl der Schritt nicht groß gewesen wäre.


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