schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Leitlinien der Nutzung des Videoassistenten (BVB)

Trainingskiebitz, Block 36, Montag, 18.09.2017, 10:30 (vor 3042 Tagen) @ Floatdownstream

Der Spielleiter bleibt der Entscheider, der Videomann in Köln ist auch nur Assistent, genauso wie der Linienrichter. Das scheint bei vielen Schiedsrichtern noch nicht angekommen zu sein, wahrscheinlich weil man unwillkürlich denkt: "Der sitzt vorm Fernseher mit Zeitlupen etc., der wird es schon besser gesehen haben."

Das ist genau das Problem. Die Technik muss sinnvoll eingesetzt werden. Dafür müssten mE folgende Punkte (besser) beachtet werden:

- Der Schiedsrichter entscheidet über das Ende der Spielsituation durch seinen Pfiff und wird von den sonstigen Schiedsrichtern nur assistiert (Spielleiterprinzip).

- Der Spielleiter sollte Situationen nur bei von ihm als glasklar erkannten Situationen unterbrechen; ansonsten gilt es, Szenen "zu Ende" spielen zu lassen und nicht einzugreifen (Primat des Spielflusses)

- Der Videoassistent sollte im Stadion sitzen, idealerweise in einer Box am Spielfeldrand.

Um die Zuschauer einzubinden, das Stadionerlebnis zu sichern und kafkaeske Situationen wie gestern beim Elfemter zu vermeiden muss
- die jeweilige Szene parallel im Stadion auf den Leinwänden gezeigt werden, wodurch die Zuschauer die Situation letztlich noch einmal "live" verfolgen und mitfiebern können

- der Spielleiter / Videoassistent sollte per Durchsage mitteilen, was der Regelverstoß etc. war.

Die gestrigen Vorkommnisse sind für mich also kein Argument gegen den Videoassistenten, sondern ein Plädoyer für eine bessere Nutzung und Umsetzung.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


1523835 Einträge in 16377 Threads, 14353 registrierte Benutzer Forumszeit: 16.01.2026, 12:28
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln