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Ganzer Zeit Artikel aus der Zeit von heute (BVB)

HH-Tim, Lüneburger Heide, Donnerstag, 01.06.2017, 10:59 (vor 3147 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Auf der Zeit Homepage nur mit Zeit+ zu lesen.

Puh, harter Tobak. Da kommt Watze aber mal garnicht gut weg. Und der Prozess zur Entlassung wird wie folgt dargelegt (ich habe es mal zusammen gefasst, ich hoffe, dadurch ist das Urheberrecht noch nicht angetastet):

- Feingeist Tuchel gegen Patriarch Watzke, der keine Widerspruch zulasse
- Erste Saison, alles gut. Kader war noch gegeben, sportlich stark, zufrieden mit Tuchels Arbeit
- Dann Transferperiode Sommer 2016: Watzke verkauft entgegen der Absprache mit Tuchel alle 3 Leisungsträger Gündogan, Hummels und Micky. Tuchel, der Gerechtigkeitsfanatiker, erwartet ein loyales Miteinander, sieht genau dies hier aber nicht. Das Vertrauenverhältnis Zorc/Watzke - Tuchel beginnt zu bröckeln
- Zum Formen des neuen Teams will Tuchel nicht nur Videomat. und Statistiken auswerten sondern auch auf Gesichtausdruck und Persönlichkeit der Spieler achten. Dass passe schwer zur Herangehensweise Mislinats. Entgegen der Darstellung der Presse habe nicht Tuchel Mislinat Platzverbot erteilt, sondern die Vereinsführung Mislinat gebeten zu gehen. Allerdings war dies kein Vertrauensbeweis an Tuchel, sondern man habe ihn daraufhin düpiert, indem man Mislinat dann zum Leiter Profifußball befördert hat
- Winterpause: statt den inneren Konflikt zu entschärfen kommt es andersrum.
Die Gespräche über die Verlängerung werden auf Sommer verschoben. Von Vereinsseite heißt es, weil Tuchel während der Saison nicht verhandeln wolle. Aus Tuchels Umfeld heißt es, zwei angekündigte Termine für Gespräche seien ohne Angabe von Gründen ausgefallen. Warum aber Tuchel öffenbtlich erklärte, während der Saison nicht über die Verlängerung reden zu wollen, sei unklar. Watzke indes erhöhte den Druck, indem er öffentlich die direkte Quali für die CL forderte
- Jetzt darauf angesprochen, warum die Ungereimtheiten nicht früher mit Tuchel besprochern wurden, verweist Watzke darauf, dass, Zitat: Tuchel alles, was nicht zu hundert Prozent den Fußball betrifft, mit seinem Berater zu besprechen ist. Tuchel möchte sich nicht äußern.

- Dann der Anschlag, der zum finalen Bruch führte, inklusive einer nie dagewesenen Demontage des Trainers und Instrumentalisierung der Mannschaft
Ablauf nach Zeit-Informationen:
Nach dem Anschlag rief Watzke einen Mitarbeiter im Bus an, der das Handy an Tuchel weiterreichte. Watzke fragt, ob gespielt werden könne, Tuchel sagte, es gebe einen verletzten Spieler. Weitere Kommunikation dann über eine WhattsApp Gruppe, darin auch die Informationen das Spiel sein abgesagt, ein Ersatztermin werde diskutiert und diese sein dann gefallen.
Später ruft Watzke Tuchel direkt an und teilt ihm mit, dass der Termin am Folgetag unumgänglich sei.
Am nächsten Tag die Sitzung, in der entgegen der Aussage des Vereins, mehrere Spieler darum gebeten hätten, nicht zu spielen. Dann die Reus (Castro) - Watzke Geschichte, wo sich heute keiner zu äußern möchte. Tuchel habe in der Zeit das Gefühl gehabt, die Entscheidung sei längst gefallen. Geld, UEFA, nicht vor dem Terror einknicken, trotz dessen, dass einige Spieler nicht spielen wollten. Der Verein veröffentlich dann mit Bedacht die Meldung, dass kein Spieler aus dem Kader nicht spielen wolle. Damit wurden Bitten von Teilen der Mannschaft ignoriert und nach Außen so getan, als ob es nie ernsthafte Bedenken gegeben habe. Das sei nicht nur den Spielern gegenüber unredlich sondern auch eine Irreführung der Öffentlichkeit. Die PK von Tuchel nach dem Spiel habe Watzke dann sehr überrascht und als illoyal empfunden. Auch Rauball sprang Watzke zur Seite.

- Weitere Instrumentalisierung der Spieler: Erst die lückenhafte Darstellung über die Befindlichkeiten der Spieler in dem WAZ Interview vor dem Hoffenheim Spiel, dann der Artikel in der SZ, in dem aus dem sonst so verslossenen Innenleben der Mannschaft berichtet wurde.
- Watzke habe mit dem WAZ Interview den Spielern, von denen einige gedroht haben sollen den BVB zu verlassen, sofern Tuchel Trainer bleibe, zeigen wollen, wer das im Verein das Sagen und das Sagen über die "GEschichtsschreibung in der Öffentlichkeit" hat
Ab dann nur noch eine große, grandiose und verlogene Show: Umarmungen, Ergebnisoffenes Gespräch etc. Alles „Fake-News“.

Insgesamt kommt Watzke hier sehr schlecht weg. Viele Spielchen, im Prinzip ist Tuchel der Gerechtigkeitsfanatiker und Watzke der, der die Machtspielchen des Fußballgeschäfts, welches gnadenlos, mit viel Narzissmus und autorität und verschlossen wie kaum ein anderes Geschäft läuft, spielt.

Gruß,
Tim


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