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Watzke dachte an das Aufgeben in der Champions League (BVB)

MauriciusQ, Hamburg, Samstag, 15.04.2017, 12:38 (vor 3184 Tagen) @ klaus08

Nachvollziehbar --- inzwischen denke ich, dass er kaum anders handeln konnte, als er es getan hat. Nach wir vor denke ich auch, dass gerade er keiner ist, dem die Spieler egal sind.


Das mag ja alles für den Dienstag zutreffen, aber seine - meiner Meinung nach total schwachsinnigen - Aussagen am Mittwoch (Zeichen setzen für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung, spielen für alle, blabla) lassen sich damit nun nicht erklären.


Wenn du mal nachdenkst, sind sie nicht total schwachsinnig. Was erwartet man von einem Geschäftsführer, der von Angie angerufen und vom Innenmimister gedisst wird? Da können doch nur pathetische Worte bei rauskommen. Und vielleicht ist auch ein bisschen Wahrheit dran. Unsere demokratische Grundordnung ist ein hohes Gut. Nichts, was man lustig machen sollte.
Rauball und Aki haben einen riesengrossen Fehler gemacht. Ja. Bei Rauball brauchen wir nicht gross diskutieren. War übel. Aki hat Recht. Er hätte nur besser Tuchel angerufen, bevor er was sagt.


Aki labert aber ständig weiter:

Erst die angebliche "kurze Überlegung" nach dem Spiel, die Mannschaft aus der CL zurück zu ziehen (der arme Aki)...dann die epischen Schilderungen der Stimmung in der Kabine nach dem Spiel (wo war er am Abend des Anschlags?)...und dann noch die Relativierung der Aussagen Tuchels als streßbedingten Blödsinn, den man Tuchel nachsehen müsse:

Das kann ich Dir sagen. Der Abend des Anschlages war ab dem Moment der Entscheidung ca. noch vier Stunden alt. In der Zeit musste Watzke nicht nur mit den Medien reden, sondern auch diverse Gespräche mit der Politik führen. Es war ja nicht nur mal eben in 20 Stunden ein CL SPiel zu organisieren - was alleine schon eine brutale Aufgabe ist - es musste dieses auch noch unter extremen Bedingungen stattfinden. Dazu gehören dann eben Gespräche mit Minister, Polizei, allen Stellen im Verein etc.

So brutal das klingt, da ist dann wohl einfach keine Zeit für die Mannschaft - weil man schauen muss, dass die anderen 65.000 Zuschauer nicht gefährdet werden. Das ist extrem brutal und ich glaube das steckt man nicht einfach weg. Ich finde die Kritik unfassbar arroganzt und ahnungslos.


Die Spieler und auch Thomas Tuchel hatten den schnellen Nachholtermin scharf kritisiert. Watzke erklärt: "Man muss den unmittelbar Betroffenen zugstehen, dass in einer solchen Stresssituation nach einem solchen Spiel Emotionales geäußert wird. Da sollte man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen."

Wie man Watzke als Opfer und Getriebenen der Umstände hinstellen und verteidigen kann, ist mir nicht nachvollziehbar.

Für mich persönlich ist Watzke durch.

Das sagt mehr über Dich als über Watzke. Vor allem muss man auch zwischen öffentlichen und internen Aussagen unterscheiden. Tuchel hat MASSIV die UEFA angegriffen. Da muss Watzke natülürlich den Druck vom Kessel lassen.

Wahrscheinlich wird Watzke in dieser Situation auch Dinge anders entschieden haben als er es jetzt tun würde. Aber ja, das war eben eine Extremsituation.


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