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Der Sieg ist was zählt (Spieltage)

markus, Donnerstag, 22.10.2026, 09:29 (vor 3 Stunden, 32 Minuten) @ CF
bearbeitet von markus, Donnerstag, 22.10.2026, 09:33

Der Vergleich mit Fliesen oder einer Narbe hinkt deshalb auch ein wenig. Du kannst beurteilen, ob dir das Ergebnis optisch gefällt. Daraus folgt aber nicht, dass du weißt, wie man mit den vorhandenen Mitteln ein anderes Ergebnis erreicht.


Die Mittel für das gewünschte Ergebnis müssen die Verantwortlichen bereitstellen/organisieren.

Die kann man nicht einfach „bereitstellen“. Die letzten Verantwortlichen, die das gedacht haben, hießen Niebaum und Meier - mit bekanntem Ende. Das Geld muss zunächst eingenommen werden. Demgegenüber stehen Faninteressen. Günstige Eintrittspreise, nur gestimmte Sponsoren, 50+1, am besten auch den Stadionnamen zurück etc. Gleichzeitig enteilen Bayern München und die europäischen Investorenklubs.

Und natürlich kann Fußball auch anders aussehen. Die Frage ist nur, zu welchem Preis und mit welchen Spielern. Bei 400 Millionen Euro weniger Umsatz als die Bayern und gravierendem Wettbewerbsnachteil gegenüber Investorenklubs kommen die besten Spieler nicht zum BVB.


Das ist deine individuelle These. Die unterstellt, dass man den von mir gewünschten Fussball nur mit den teuersten Spielern der Welt erreichen kann. Trugschluß würde ich meinen. Lös dich mal von der Prämisse, dass alle frustriert sind und die Meisterschaft wollen. Es gibt noch eine Qualität Spieler, die zwischen den Bayern und Stuttgart/Freiburg liegt.

Diese Spieler hat der BVB auch, wie du an den Tabellenplätzen der letzten zehn Jahre sehen kannst.

Ich gehöre nicht zu den Menschen, die mit ihrem Partner nach 40 Jahren Schluß machen, weil man sich gerade in einer Phase befindet, in der vielleicht die wirtschaftliche Situation stimmt, die Familie gesund ist und der Job auch ok, aber irgendwie neben der Pflicht die Kür zu kurz kommt. Dass beide daran i.d.R. ihren Anteil haben ist mir schon klar. Ich bin ja Fan des BVB, nicht von Kovac oder Spieler XY, d.h. ich hinterfrage meine Erwartungen schon. Nun kann ich entweder die Partnerschaft beenden, den Status Quo akzeptieren, indem ich meine Ansprüche senke oder ganz offen mit meinem Partner kommunizieren und das ausdrücken, was mir auffällt mit dem Ziel, doch vielleicht wieder eine gute gemeinsame Zukunft zu haben. Und letzteres tue ich im übertragenen Sinne;-)
Nur komm mir bitte jetzt nicht wieder mit 10 Jahre Frust und dass man am Status Quo eh nichts ändern kann, weil es nun mal so ist wie es ist.

Man sollte halt nicht Lena Gercke als Maßstab betrachten, wenn man dieser Liga nicht entspricht.
Realistische Ansprüche sind schon wichtig, dann klappt es auch mit der Zufriedenheit.


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