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Der Sieg ist was zählt (Spieltage)

CF, Donnerstag, 22.10.2026, 08:54 (vor 4 Stunden, 8 Minuten) @ Scherben

Man kann alles sezieren und analysieren - aber für mich geht es dabei kaputt. In der Musik ist es doch genauso - entweder ein Song gefällt mir oder nicht. Dafür brauche ich keine Analyse. Meine Frau kann beispielsweise mit Tom Waits nichts anfangen – wegen seiner Stimme. Bei mir kommt seine Stimme nur als Bonus obendrauf.


Wenn dir ein Song (oder ein Musiker) nicht gefällt, hörst du ihn konsequenterweise nicht mehr. Oder konsumierst du dann erst recht möglichst viel von ihm und kaufst vielleicht sogar noch ein überteuertes Shirt, nur um anschließend zu sagen, wie scheiße er doch singt?

Ich verstehe das bei einigen einfach nicht. Man wird nicht dazu gezwungen, BVB oder überhaupt Fußball zu schauen. Wenn das seit zehn Jahren alles nur noch nervt und frustriert, dann hat man doch die Möglichkeit, andere Dinge im Leben zu tun, die vielleicht mehr Freude bereiten.


Und vor allem könnte man ja trotzdem noch den BVB schauen, ohne anderen Leuten die eigene schlechte Laune aufzuzwingen.

War das jemals eine Option beim Fussballschauen, seine Meinungen nicht auszutauschen? Das hat mein Opa in den 70ern schon gemacht in der Kneipe (und was gab es da für Beschimpfungen an Spieler!). Nun ist das Internet die Kneipe und solange persönliche Beleidigungen ausbleiben, dürfen doch auch durchaus große Emotionen - positiv wie negativ - ihren Platz haben finde ich. Der Unterschied zu früher ist mMn allerdings, dass sich heute mehr Menschen persönlich angegriffen fühlen, wenn sie Kontra zu ihrer eigenen Meinung erhalten.


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