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Der Sieg ist was zählt (Spieltage)

markus, Mittwoch, 21.10.2026, 16:24 (vor 8 Stunden, 56 Minuten) @ CF

Wenn man viele Jahre intensiv Fußball verfolgt, jede Situation schon zig mal erlebt hat, guten Fußball und schlechten Fußball kennt - ist es für mich nur natürlich, dass man sich Gedanken darüber macht, was gerade aktuell auf dem Platz geschieht, was gut läuft und was besser laufen könnte und wo man der Meinung ist, dass man anders agieren sollte.

Für mich ist das ebensowenig von Fußball trennbar wie die Unterstützung der Mannschaft.


Es wäre auch irgendwie schräg, nicht mehr die Arbeit von Politikern, Handwerkern, Ärzten und und und beurteilen und diskutieren zu dürfen, nur weil die ausbildungstechnisch mehr Erfahrung oder Kompetenz besitzen sollten. Wtf?

Dürfen tust du das alles. Ich hinterfrage nur die Sinnhaftigkeit. Wenn das am Ende dazu führt, dass man aufgrund falscher Erwartungshaltungen nur noch frustriert ist, welchen Sinn hat es dann überhaupt noch, weiterhin Fußball zu gucken? Und in den anderen Bereichen sind die Auswirkungen noch gravierender: In der Politik führt der Frust dann zu mehr AfD-Wählern, bei Ärzten vielleicht dazu, notwendige Behandlungen durch Homöopathie zu ersetzen. Und Handwerker arbeiten erfahrungsgemäß am besten, wenn man nicht belehrend permanent daneben steht.

Ich finde es eine absolute Unart, anderen Menschen mit Kompetenz in ihren Bereichen entsprechend reinreden zu wollen.


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