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German Angst (Fußball und Sport allgemein)

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 02.06.2026, 17:29 (vor 3 Stunden, 46 Minuten) @ Phil
bearbeitet von Foreveralone, Dienstag, 02.06.2026, 17:33

Die Kritik ist aber keine regionale Begebenheit, sondern trifft auf jede (europäische) Großstadt zu.
Scheinbar scheinen "moderne" Menschen den Drang zu haben sich immer weiter an den gleichen Orten ansammeln zu wollen. Hier in Madrid brauchst Du morgens gar nichts zu planen, da alles voll ist und die Busse eh im Stau stehen. Und frage mal die Münchener was sie von ihrer S-Bahn halten, alle hoffen ja das es mit der zweiten Stammstrecke dann besser wird. Das Problem ist, dass man in die Infrastruktur viel zu langsam und zögerlich in den letzten Jahrzehnten investiert hat. Und das ist nicht nur ein deutsches Problem.


Es geht da ja nicht wirklich immer um Zögerlichkeit. Eher um Machbarkeiten und Durchsetzbarkeit. Und natürlich auch ums Geld, welches schlichtweg nicht unendlich zur Verfügung steht; auch nicht für einen Staat oder auch nur eine Stadt/Kommune.

Ob man immer richtige Prioriäten gesetzt hat, steht ja auf einem anderen Blatt. Aber im Grunde erwarten die Menschen da auch einen Grad der Mobilitätsmöglichkeiten, der wohl kaum herstellbar ist und der auch noch nie vorhanden war. Ist ja nicht so, dass vor 30,40 oder Jahren alle (oder so viele) wie geschnitten Brot krueuz und quer durch Land und Stadt cruisten und alles total easy und cool war.

MFG
Phil


Also ich halte es für ziemlich wahrscheinlich, dass die mächtige Auto-Lobby in Deutschland ein stückweit an den Zuständen indirekt verantwortlich ist.
Ein weiteres ist die Privatsierung, wo Gewinnmaximierung über den Bedürfnissen der Bürger steht. Hie wurde ein Bahnhof dicht gemacht, da wieder eine Linie gestriche, Personal-Abbau.

Und es ist ja nun nicht so, dass sich in anderen Ländern der Bahnverkehr auf einem ähnlich traurigen Niveau befindet.

Logisch gibt es Grenzen der Machbarkeit, aber die Möglichkeiten die man hat(te), wurden schlicht nicht genutzt, weil man es nicht für nötig erachtet hat oder wollte.

Es geht ja vor allem um die häufigen Verspätungen und Ausfälle. Die ware vor 30 - 40 Jahren noch nicht in diesem Ausmaß vorhanden.


Achja: Man könnet vielleicht auch mal darüber nachdenken, dass Menschen wieder in ihrer unmittelbarer Umgebung des Wohnortes arbeiten und nicht mehre dutzend Kilometer auf sich nehmen müssen.


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