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Neue Torwart-Pläne beim BVB enthüllt (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 29.04.2025, 20:37 (vor 287 Tagen) @ koom

Ich pflichte dir bei. Ein Torhüter und was er anbietet sollte schon eine Entscheidung sein, die man mit Vorraussicht trifft. Dahmen ist IMO schon besser am Ball als Kobel, aber auch kein Neuer. Dahmen wirkt momentan auch so stark, weil er Teil einer guten Defensive ist. Das ist ja auch so ne Sache: Arbeitet eine Mannschaft defensiv richtig stark, dann kommen beim Torhüter oder gar den Innenverteidigern nur abgehetzte Angriffe unter hohem Druck. Da muss man dann viel weniger machen.

Selbst Kovac, der schon ein durchaus zynischer Trainer mit Defensivfokus ist, kann durchaus eher einen Keeper gebrauchen, der auch mal unter Druck mit dem Ball am Fuß was anfangen kann, ohne das es ein Patzer wird. Das muss kein 50m Superpaß sein, aber wenn von dem Torhüter ein Ballverlust ausgeht, dann bitte durch das gegnerische Toraus oder das Seitenaus der anderen Platzseite. ;-)

Kobel ist am Ball unstabil. Eigentlich macht er nicht mal verrückte Sachen, aber die einfachen/sicheren Dinge gehen auch zu oft schief. Das ist dann schon ein Problem. Ich hab schon in der Vergangenheit gesagt (eher unter Sahin/Terzic), dass 2-3 Glanzparaden von Kobel pro Spiel nicht nötig gewesen wären, wenn er mit Ball am Fuß besser wäre.

Das ist genau der Punkt.

Mit einem ball- und passsicheren, fußballerisch starken Keeper ändert sich das gesamte Spiel eines Teams. Nicht nur, aber insbesondere sowohl das Defensivspiel, als auch das aufbauende Spiel von hinten heraus. Was u.a. beinhaltet, dass es zu vielen Situationen gar nicht erst kommt, in denen der Torwart parieren muss.

Edwin van der Sar hatte mal auf die Frage geantwortet, was denn wohl seine spektakulärste Parade gewesen sein, dass dies abgelaufene Pässe des Gegners gewesen seien. Was er damit eher scherzhaft zum Ausdruck bringen wollte war eben, dass ein ‚Mitspielen‘ des Keepers (hier im Sinne von Antizipation) es gar nicht erst zur Torchance des Gegners kommen lässt.

Etwas, was im übrigen von vielen Zuschauern gar nicht registriert wird. Und vielleicht deshalb auch nicht unbedingt ‚populär‘ ist.


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