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Keine Mitgliederbefragung zu Rheinmetall (BVB)

stfn84, Köln, Mittwoch, 18.12.2024, 18:12 (vor 422 Tagen) @ Timk00

Rheinmetall. Nmecha.


Dass er auch mal nein sagt, wenn die KgaA ihm etwas auftischt, musste sich eben erst entwickeln. Zu Beginn seiner Amtszeit brauchte es noch keine Einschüchterungsversuche durch rechtliche Schreiben und Anrufe bei Familienmitgliedern (und nicht einmal das funktionierte zuletzt, was ich ihm sehr hoch anrechne). Aber ja, bei Nmecha und Rheinmetall hätte er dann widersprechen sollen. Ich glaube auch, dass das heute durchaus anders laufen könnte.

Sorry, aber willst Du mir sagen, dass Lunow GEGEN Rheinmetall gestimmt hätte, wenn er nur mehr Zeit gehabt hätte?
Das Sponsoring dürfte ja irgendwann im Q2 2024 diskutiert worden sein. Also etwa 1 1/2 Jahre nach Amtsübernahme.

Man kann es natürlich positiv ansehen, dass Lunow sich dann im Nachgang auch andere Sichtweisen anhört und womöglich deshalb auch die eigene Position überdenkt und anpasst. Das ändert aber doch nichts daran, dass er eben auch beteiligt ist.
In diesem Strang geht es aber ja nur um die Eignung von Lunow als Präsident. Und ich kann da für mich nur zu dem Urteil kommen, dass mir ein Präsident der leichtfertig Entscheidungen zu treffen scheint, die er Wochen danach wieder revidiert, nicht sonderlich geeignet zu sein scheint.

Nur weil ich das so einschätze, musst Du das aber natürlich nicht so sehen.

Wir brauchen uns natürlich nicht darüber unterhalten, dass "Einschüchterungsversuche" und der Versuch der Intervention über Familienmitglieder ggü. dem Präsidenten des e.V. nicht in Ordnung sind.

Lunow ist ja deshalb nicht der "Drahtzieher" des Sponsorings, aber ein Verfechter. Und da ich der Auffassung bin, dass e.V. und KGaA an einem Strang ziehen müssen um erfolgreich agieren zu können, finde ich es ziemlich billig im Kontext Rheinmetall nun gut (e.V.) gegen böse (KGaA) zu spielen. Aber das kann natürlich Jeder anders beurteilen.


An einem Strang zu ziehen funktioniert schlecht, wenn sich eine Seite in keiner Weise kompromissbereit zeigt und den Präsidenten sogar einzuschüchtern versucht. Und bei einem reinen eV.-Thema wie unserem Antrag hat die Führung der KgaA erst recht keine Erwartungen an den Präsidenten zu stellen. Was sie aber offenkundig tat, wie hier auch in einem anderen Strang schon abgeklungen ist. Und die Wahrnehmung der "bösen KgaA" entsteht ja in dem Artikel durch die Nennung der Vorgänge. Kein inakzeptables Verhalten, keine "böse KgaA".

Mir geht es darum, dass der e.V. vertreten durch den Vorstand verantwortungslos agiert, wenn man nun so tut als sei das Rheinmetall Sponsoring ohne eigenes Zutun zu Stande gekommen und man deshalb eine gute und eine böse Seite hat.


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