schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Frage (BVB)

virz3, Oberhausen, Mittwoch, 18.12.2024, 17:29 (vor 422 Tagen) @ Fonzie
bearbeitet von virz3, Mittwoch, 18.12.2024, 17:36

Es muss doch möglich sein, die Ursachen alle konkret zu benennen und entsprechende Handlungen abzuleiten. Sonst wird man nicht mehr Herr der Lage...


Mir ist irgendwie nicht klar, wo die Studie etwas anderes macht. Sie quantifiziert doch die Ursachen ziemlich genau.

Weitere 9% gehen auf das Konto von "israelfeindlichem Aktivismus", ich nehme an, "Free Palestina" Demos, an der eine große Mehrheit arabischstämmig sein dürfte, auch wenn das im Artikel nicht genauer beschrieben wird. 4% werden islamisch / islamistischen Motiven zugeordnet.

Unter dem Strich kommen wir auf 42%, davon 13% mit arabischstämmigen Bezug.


Ich finde es spannend, dass du die Studie "tendenziös" findest und dann auf der anderen Seite aus "israelfeindlichem Aktivismus" ohne jede Faktenbasis komplett "arabischstämmigen Bezug" machst. Selbst wenn es dabei nur um "Free Palestine" ginge - auch da sind doch jede Menge nicht-arabischstämmige Menschen dabei. Hier ging es doch beizeiten recht intensiv darum, dass sich Luisa Neubauer nicht vehement genug von Greta Thunberg distanziert hat etc.

Ich mache da überhaupt keinen "komplett arabisch stämmigen Bezug" draus, sondern ein "dürfte grösstenteils arabischstämmig sein". Das ist meines Erachtens nicht falsch, wenngleich ich mir tatsächlich keine Statistik über die Teilnehmer angesehen habe. Klar rennen da auch Thunbergs und Neubauers oder sonstige Aktivisten rum, aber ist das ein wirklich relevanter Teil?

Was ist mit den anderen 58%. Gänzlich unbekannt, wer da die Straftaten begeht? In meinen Augen wird hier nicht ausgesprochen, was Sache ist.


Das steht doch im ersten Artikel zur Studie weiter oben: Die Studie benennt den jeweiligen Hintergrund antisemitischer Vorfälle nur dann, wenn ihre Zuordnung gesichert ist. Denn - so Poensgen - dies sei vielfach nicht zu ermitteln, weil Täter unbekannt blieben oder die Motive hinter den Vorfällen nicht eindeutig zuzuordnen seien.

Dann hat die Studie nur bedingt eine Aussagekraft bzw. hat dann Schwächen.

Ja, rechte Straftaten sind erfasst, die sind alle schlimm. Mich würde aber interessieren, wieso 58% der Vorfälle nicht erfasst wurden konnten. Warum geht das nicht?

Die Studie ist in meinen Augen somit arg tendenziös und verschweigt das rasant steigende Problem des muslimischen / islamistischen Antisemitismus.

Generell wird mir das Kind einfach zu selten beim Namen genannt. Es wird auf allen Ebenen zu viel abgelenkt und die Gefahr aus den beschriebenen Kreisen umschifft.


Generell, und entschuldige, wenn ich da ein bisschen polemisch werde, herrscht auf Seiten der "araberkritischen" Stimmen meiner Meinung nach eine zu hohe Aversion gegen Statistiken und Daten und ein zu hoher Anteil an verschwörungsnahen Erzählungen, sobald die Zahlen das eigene Weltbild nicht stützen.

Erst mal haben wir hier eine Studie, die versucht zu quantifizieren. Von "ablenken", "nicht beim Namen nennen" und "umschiffen" zu sprechen, finde ich da einigermaßen fehlgeleitet, wenn die Studie Islamismus und anti-israelischen Aktivismus explizit ebenfalls erfasst.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


schwatzgelb.de unterstützen

1536837 Einträge in 16498 Threads, 14361 registrierte Benutzer Forumszeit: 13.02.2026, 08:35
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln