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Kicker: Man ist mit der Kaderbreite und Qualität zufrieden, Problem seien die Verletzungen (BVB)

bastlke, Kempten, Mittwoch, 18.12.2024, 10:19 (vor 394 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von bastlke, Mittwoch, 18.12.2024, 10:26

Ich frage mich immer mehr, was man sich bei der Zusammenstellung der Defensive gedacht hat. Sonntag konnte man eindeutig sehen, dass Couto kein Ryersonersatz sein kann.

Couto hat in Girona überzeugt, kann also nicht grundsätzlich schlecht sein. Allein, Girona hat die sehr gute letzte Saison einer Systemumstellung auf eine Fünferkette zu verdanken, in der Couto der Schienenspieler war. Als klassischer Außenverteidiger hat er offenkundige Probleme und Defizite.

Eine generelle Umstellung auf eine Fünferkette ist aber auch kaum möglich, wenn man nur mit drei Innenverteidigern mit Startelfpotenzial in die Saison geht.

Endgültig skurril wird es, wenn man auf links nur einen wirklichen Spieler hat, da Rothe verkauft wurde. Auch mit dem Verweis darauf, dass dieser eher Schienenspieler sei und es diese Position nicht gäbe. Auch hätte man ihm keine ausreichende Perspektive auf Einsatzzeiten bieten können. Ok, bei einem Kicker am Anfang der Karriere aus den eigenen Nachwuchs geht das nicht, dem gleichen Spielertyp auf der rechten Seite, der gerade Dritter in der spanischen Liga wurde und in der Nationalmannschaft spielt, geht das aber?

Natürlich kann man darauf verweisen, dass wie mit Süle und Anton zwei verletzte Spieler für die gleiche Position hat und auch auf der Position des rechten AV gerade das gleiche. Trotzdem ist das personell im Defensivverbund auch so wirr zusammengestellt, dass man vorher auch kaum sinnvoll rotieren konnte.

Ich habe mir deinen Beitrag jetzt 3x durchgelesen, und mit jedem Mal lesen wird der Couto/Rothe Transfer immer fragwürdiger. Wie kann man einen AV für so viel Geld verpflichten, wenn es die Position in der Formation augenscheinlich nicht gibt? Kurz dachte ich, dass Sahin sich nicht auf ein 4-4-2 oder 4-3-3- festelegen wollte, sondern ein 5-3-2 favorisiert, ggf. mit Beier neben Guirassy.
Aber, dafür hätten wir mindestens noch einen IV holen müssen, und Rothe nicht ziehen lassen dürfen. Ich werde nicht so richtig schlau daraus. Aber so wie es bisher den Anschein erweckt, geht die Rechnung nicht auf. Und an der Stelle muss man dann einfach auch festhalten, dass das a.) nicht zum ersten Mal der Fall ist, und b.) schlecht entschieden wurde. Somit fallen mir wenig Gründe ein, warum sich Kehl, als Hauptverantwortlicher, für eine Vertragsverlängerung qualifiziert.

Noch ein kurzer Nachtrag: Beier hat letztes Jahr so gut wie alle Spiele in einem 3-4-1-2 bzw. 3-5-2 absolviert. Bei uns wird er bisher primär auf den Außen eingesetzt, und wenn als Sturmspitze dann nicht mit einem weiteren Stürmer. Das ist für mich nicht weniger nachvollziehbar.


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