schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Same procedure als every year - in Bavaria as well as in Westphalia (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 17.12.2024, 20:28 (vor 396 Tagen) @ Deetoo

https://www.kicker.de/kehl-wir-muessen-gewinnen-egal-mit-welchen-mitteln-1076475/artikel

Das halte ich für einen Trugschluß. Meiner Meinung nach ist die Kaderbreite ein Problem und das Abrufen derer Qualität. Es bleibt spannend.
Die Verletzungen resultieren unter Umständen auch unter zu häufigen Spielen (Brandt?), und sind teilweise ungkücklich. Süle fällt zweimal ein Spieler auf die gleiche Stelle. Adeymi macht bei der Landung nach einem Kopfball einen Minischritt, mit der Folge einer Muskelverletzung. Ryerson hatte aktuell Kreislaufprobleme. Meiner Einschätzung nach sind diese Verletzungen schwer zu vermeiden.


Ganz ehrlich ? Haben wir nicht jedes Jahr diese Probleme ? Dieses Jahr halt verstärkt ärgerlich, weil der Kader halt (gewollt) kleiner ist. Ich erinnere mich allerdings subjektiv ohne Statistik im Hintergrund, dass wir jedes Jahr die vielen Verletzen haben und habe es schon als relativ "normal" bzw. einkalkuliert "abgetan". Das geht gefühlt doch seit Jahren so.

Dies könnte 1:1 auch ein Bayern-Anhänger schreiben. Und es ist auch ein Thema, das dort heiß diskutiert wird.

In der Tat gibt es da Parallelen, was nicht erstaunen sollte.

Beide Clubs befinden sich halt in einer vergleichbaren Situation, wenn auch auf unterschiedlichen Ebenen. Ambitionen hinsichtlich Meisterschaft/CL-Qualifikation, DFB-Pokal, CL. Dazu Kader voller Nationalspieler. Teure Spieler, die man mit hohem Gehältern locken und/oder halten will. Was dazu führt, dass die Kader bewusst klein gehalten werden bzw. werden müssen. Einen Geldsch…er haben eben auch die Bayern nicht, wie der Pate vom Tegernsee nicht müde wird zu betonen. Und wir haben ihn erst recht nicht.

Kommt dann der Herbst mit seiner Drei- bis Vierfachbelastung, dann kommen auch automatisch die Verletzungen. Belastungssteuerung, bei einem kleinen Kader ohnehin schwieriger, findet kaum noch bis gar nicht mehr statt. Nicht wenige Spieler laufen immer wieder auf und bekommen keine Pause. Kommt ein intensiver Spielstil hinzu, intensiviert sich auch die Belastung weiter. Die Spieler sind dann irgendwann am Limit oder darüberhinaus. Da verliert man dann auch das eine oder andere Spiel gegen einen eigentlich schwächeren Gegner oder scheidet früh aus dem DFB-Pokal aus.

Der Unterschied zwischen Bayern und dem BVB war bislang, dass die Nachwirkungen in die Rückrunde hinein bei Bayern recht stark waren, während wir in den letzten Jahren relativ gut regeneriert aus der Winterpause kamen. Die schwächeren Rückrunden Bayerns und die stärkeren des BVB sind sehr wahrscheinlich auch darauf zurückzuführen.

Wenn man kadermäßig eher in die Spitze und weniger in die Breite investiert, weil man dies als Weg ansieht auf dem erreichten Niveau wettbewerbsfähig zu bleiben oder sogar diesbezüglich noch etwas zuzulegen, dann muss man mMn entweder die Konsequenzen klaglos tragen oder verstärkt Nachwuchsspieler im Rahmen der Belastungssteuerung einsetzen. Aber das Thema wurde hier ja bereits zu Genüge diskutiert.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


1524065 Einträge in 16382 Threads, 14353 registrierte Benutzer Forumszeit: 17.01.2026, 10:05
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln