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Emre sagt das gleiche (BVB)

bambam191279, Dortmund, Sonntag, 18.02.2024, 20:54 (vor 731 Tagen) @ Cthulhu

Andererseits, weil manche Vereine auf den Investor angewiesen sein werden und man auf Clubebene eher versuchen wird, Pleiten zu verhindern als Fanproteste und deswegen wird man das probieren, auszusitzen und evtl. nicht ergebnisoffen auszudiskutieren.


Auf Clubebene gibt es doch schon die Möglichkeit, Investoren reinzuholen (unter Beachtung von 50+1). Wer Geld benötigt, kann das schon heute tun. Das Geld soll außerdem gar nicht an die Clubs gehen. Das will die DFL investieren und es ist nicht dazu gedacht, die nächsten viel zu teuren Spieler zu holen. Und wie lange reden wir jetzt schon davon, dass schon bald die halbe Liga pleite sein wird? Seit März 2020 als der erste Spieltag ohne Zuschauer stattfand. Vier Jahre später sind immer noch alle da.

Außerdem bleibt es doch auch mit Investor ein nicht zu gewinnendes Rattenrennen. Oder gibt es ein Konzept, das die finanziellen Abstände der Clubs wieder zusammenschiebt? Es ändert doch nichts daran, dass Clubs mit deutlich weniger Einnahmen gezwungen sind, über ihre Verhältnisse zu leben, in der Hoffnung nicht absteigen zu müssen.

Selbst wir Fans wissen doch nicht, was wir wollen. Einerseits wollen alle eine spannende Liga und die finanziell unfairen Verhältnisse beseitigen. Sobald aber mal Platz 4 in Gefahr ist, ist es auch wieder nicht richtig. Gleichzeitig will man also seinen finanziellen Vorsprung weiterhin bis in alle Ewigkeit verfestigen. Oder sind das verschiedene Leute? Ich hab das Gefühl, dass es die gleichen sind. Die wollen irgendwie eine faire und eine unfaire Liga zugleich.


Stimmt schon, für den eigenen Verein will man keine Nachteile erleiden. Aber eigentlich muss man doch sagen ist unsere Situation ein gewisses Dilemma.

Wir sind der Liga finanziell so weit enteilt, dass wir im Sommer keinen Spieler verpflichtet haben, der uns bisher ernsthaft weiter gebracht hat, wir spielen grausames Stückwerk und trotzdem sind wir Vierter und das realistische Worst Case Szenario ist aktuell der fünfte Platz.

Es ist schwierig, in dieser Gemengelage wirklich zufrieden zu sein, wenn man zwar einerseits immer das Minimalziel erreicht, aber nach unten oft nichts passiert.

Wenn jetzt nicht diese "Anomalie" namens Stuttgart aufgetreten wäre, stünden wir sogar völlig souverän auf einem Champions League Platz.

Spaß macht diese latente Unzufriedenheit mit dem Wissen, dass es am Ende eh nicht für den Titel reicht, aber man ja eh seine Ziele erreicht, halt nur bedingt, auch wenn das ein unfassbares Luxusproblem ist.

Mit dieser Einschätzung kann ich sehr gut mitgehen und gerade diese Saison bietet wenig Anlass für positives.
Schlimm ist einfach nur dieses zuweilen Wahnhafte niedermachen vieler beim BVB weil man jetzt mal "nur" 4. ist....
Klar, der Fussball ist echt zum abgewöhnen, aber das wird sich diese Saison auch eher nicht mehr ändern.
Wenn man aber nach jedem Punktverlust immer und immer wieder Analysen zu lesen bekommt wer was wie lange schon beim BVB falsch macht (Millionen verbrennen mit Ansage ist da gerne genommen) ist es halt schwer hier einen machbaren Anspruch vermittelt zu bekommen, wenn man Dauervize ist (ok, diese Saison wohl nicht).....

Es ist und wird ne Saison zum abgewöhnen bleiben, aber weder ist der BVB auf Jahre eingeholt, noch laufen uns LEV,RB oder gar FRA aufgrund Ihrer Super Transfers heute den Rang ab....

Es gibt so viel Scheisse in der Welt derzeit, da muss man bei nem Punkt in WOlfsburg nicht gleich den Weltuntergang herbeischreiben (wie gefühlt von einigen getan).....
Es ist nur Fussball und der BVB steht wirtschaftlich gut da, sportlich muss man ne Schüppe drauflegen....


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