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Mannschaft (nicht ganz) zum Block (BVB)

Cthulhu, Essen, Samstag, 17.02.2024, 20:04 (vor 732 Tagen) @ markus

Wenn du als Leistungssportler deinem Beruf nachgehen willst und die Abläufe dann so gestört werden, ist ja logisch, feierst du nicht.

Hatte dennoch erwartet, dass es dann doch nach dem Spiel wieder den Schulterschluss gibt, weil beide Seiten das große Ganze natürlich verstehen und erkennen.

Aber vielleicht ist das von den heutigen Spielern auch zu viel verlangt.


Fair enough, ich kann das verstehen. Vielleicht war das ja auch gar nicht der Grund, für die halbgare Kurvenrunde, ich kann das nicht bewerten. Nur falls ein Spieler meint, jetzt hier den dicken Max zu machen wegen der Proteste, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass wenn 80% weniger Menschen Fußball im TV einschalten würden oder ins Stadion gingen, er nicht x Millionen aufs Konto überwiesen bekäme, sondern vielleicht 200-300k, wenn's hochkommt.
Aber wie du schon sagst, eventuell kann man solche geistigen Sprünge auch nicht mehr von allen Spielern verlangen heute.


Ich würde jetzt ganz grundsätzlich meinen, 80-85% der Fans im Stadion ist das mit dem Investor egal die kämen auch so oder so. Ganz sicher wären die Auslastungen ähnlich voll, wenn die Protestler jetzt nicht mehr ins Stadion gingen.


Nur werden die weder Stimmung machen, noch Choreos organisieren. Wenn nur noch Klatschvieh da ist, macht das dann noch Spaß?

Den Spielern? Schau mal nach England, Stimmung ist dort jetzt eher nicht weltbewegend, trotzdem wollen die meisten Spieler lieber zu Manchester City, als in die Bundesliga.

Ich glaube, erstmal hat zwar keiner wirklich Bock auf das Resultat davon, wenn die aktiven Fanszenen irgendwann weg sein sollten, aber dennoch glaube ich nicht, dass das den professionellen Fußball in Deutschland in seinen Grundfesten erschüttern würde.

Die Frage, wie viele Leute keinen Investor wollen und wie viele nicht mehr kommen, dürfte zwei sehr unterschiedliche Zahlen ergeben.

Nicht das ich den Protesten hier die Daseinsberechtigung absprechen möchte, immerhin scheint das ganze ja Wirkung zu zeigen, aber ich glaube, dass die aktiven Fanszenen bzw. der lebendige Support für das wirtschaftliche Gesamtkonstrukt weniger grundsätzlich wichtig sind, als das suggeriert wird.


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