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Trainer: schaut nach Stuttgart oder Leverkusen (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 03.02.2024, 14:02 (vor 713 Tagen) @ markus

Hast du mal auf die Tabelle geguckt? Stuttgart ist punktgleich mit uns (wenn sie heute gewinnen wären es drei Punkte Vorsprung). Die sind jetzt wirklich nicht mehr weit entfernt.

Der VfB ist weit davon entfernt eine gefestigte Spitzenmannschaft zu sein. Allerdings muss man der bisherigen Performance der Stuttgarter in dieser Saison, die deutlich über dem liegt was man vor der Saison erwarten konnte, Respekt zollen.

Wo der VfB am Ende landen wird ist schwer zu prognostizieren. Momentan hat man wie der BVB die Ausfälle einiger wichtiger Spiele zu kompensieren, wenn auch z.T. aus anderen Gründen.

Allerdings ist dies bei uns in dieser Saison auch nicht leicht.


Und Leverkusen ist halt gerade besser als Bayern München. Ist das wirklich der Anspruch, bei deutlich schwächerem Kader, besser als Bayern sein zu müssen? Das ist zwar nicht gänzlich unmöglich, wie Leverkusen ja gerade zeigt, aber sowas geht vielleicht alle Jubeljahre mal. Wir hatten letztes Jahr das Glück etwa gleichstark wie Bayern zu sein. Übrigens mit Edin Terzic. Wie geht das, wenn der doch so schlecht ist?

Bayern ist punktemäßig aktuell auf dem Niveau der Pep-Jahre.

Das war damals für uns zu weit entfernt und ist es heute nach wie vor. Da muss man schon eine absolute Ausnahmesaison spielen, um da auf Augenhöhe oder sogar ein Quentchen besser zu sein. So wie es halt bei den Pillen heuer der Fall ist.

In der letzten Saison hatten wir ergebnismäßig eine sehr mäßige Hinrunde und eine ausgezeichnete Rückrunde gespielt und kamen am Ende bei einer Punktezahl aus, die bei unseren Investitionen (mindestens) zu erwarten ist. Dass es im Meisterschaftsrennen am Ende einen Zielfotoentscheid gegeben hat war allerdings in erster Linie nicht unserer Leistung, sondern der miesesten Leistung der Bayern seit der Saison 210/11 zu verdanken. Bei den Bayern weiß man zwar nie, welchen Klops die sich erlauben, aber einen Verschlechterer wie Julian Nagelsmann wird man dort in den nächsten zehn Jahren mMn wohl eher nicht mehr auf der Trainerposition erleben.


Es mag vielleicht frustrierend klingen, aber es kann jetzt zehn Jahre dauern, bis wir vielleicht wieder um Platz 1 mitspielen. Vielleicht dauert es auch noch länger. Die jungen Leute tun mir ja auch irgendwie leid, die höchstens in der Pommesbude mal eine Schale in der Hand halten. Aber die Bundesliga ist nunmal kaputt aufgrund der massiv finanziell unterschiedlichen Verhältnisse. Es wird wahrscheinlich nie wieder eine Klopp Ära geben. Nur Genua kann das den Erzählungen nach gefühlsmäßig noch toppen (dafür war allerdings ich zu jung).

Als alter Sack kann ich dazu nur sagen, dass ich als Kind und Jugendlicher das erste titelmäßig erfolgreiche Jahrzehnt erlebt habe. Danach kam der Absturz mit der Regionalliga West als Tiefpunkt. Bis 1989 waren die Erfolge sehr relativ, wobei der Wiederaufstieg 1976 für uns wie eine Meisterschaft war. Ich war BVB-Anhänger im Erfolg und im Misserfolg und ich werde es bis zu meinem Lebensende bleiben. So wie es bei einem Anhänger eines Fußballclubs eben so ist. Bei mir und Millionen anderen.

Erfolgsphasen kommen und gehen, Misserfolgsphasen ebenso. Der BVB bleibt.


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