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Flick statistisch zweitschlechtester Bundestrainer (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 20.06.2023, 22:57 (vor 938 Tagen) @ Kruemelmonster09

Vorausgesetzt Deutschland verliert heute:

Flick hätte einen Punkteschnitt von 1,791

Der einzige Bundestrainer, der einen schlechteren Punkteschnitt hatte (alle Spiele in 3 Punkte-Tabelle gewertet und dann durch gesamte Anzahl an Spiele geteilt) war:
Erich Ribbeck (1,5)

Auch interessant, nach Flick kommen:
Hansis Chef - Tante Käthe 1,849
Und... Für mich überraschend, Franz Beckenbauer. (1,848)

Ribbeck hatte wohl den schlechtesten Kader aller Nationaltrainer. Gleich dahinter kam Völler.
Beckenbauers Bilanz hat mich sehr überrascht, aber er ist einmal Weltmeister geworden, stand zudem 86 im Finale und bei der EM 88 (in Deutschland) im Halbfinale. Da passt wohl die alte Aussage der Turniermannschaft.

Edit:
Quelle de.statista.com/statistik/daten/studie/1220620/umfrage/dfb-fussball-nationalmannschaft-bilanz-der-trainer/

Punkteschnitte hin oder her:

Der Erfolg von Auswahlmannschaften definiert sich über ihre Turniererfolge und nicht über anderes.

In den 80ern war der deutsche Fußball eher grausam als ansehnlich. Die einzige wirkliche Turnierpleite war aber nur die EM 84, in deren Folge dann der Kaiser Teamchef wurde. Das erste Länderspiel unter ihm ging dann auch gleich gegen Argentinien verloren. So sehr viel besser wurde es dann nicht; die Qualifikationen für die WM-Turniere 86 und 90 waren dann auch durchaus eng und manchmal qualvoll. Von den Freundschafts-/Testspielen einmal ganz abgesehen.

Was der Franz aber wusste: Ein Turnier ist ein Turnier und keine Meisterschaftsrunde. 86 fuhr man mit einer ‚robusten‘ Truppe nach Mexiko, wählte die Spieldevise ‚Hinten dicht, vorne helfen Rudi und ein angeschlagener Kalle‘ und war dann im Finale sogar ganz nah am Sieg.

90 war es mit individuell besseren Spieler nicht viel anders, auch wenn einige Spiele positiv in Erinnerung geblieben sind. Die wichtigsten taktischen Maßnahmen waren Andi Brehme die Linie rauf und runter und Buchwald ins defensive Mittelfeld vorzuziehen.

Flick war 2014 in Brasilien ein entscheidender Faktor, um gemeinsam mit einigen Führungsspielern Löw von seinen fußballerischen Wunschvorstellungen abzubringen und stattdessen mannschaftlich kompakten Fußball in einem 4-3-3 zu spielen und in der Vorbereitung Standards zu trainieren. Beides waren am Ende Schlüssel zum Erfolg.

Vielleicht erinnert er sich im Trainingslager vor der EM ja daran…


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