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Langsam werden die Bayern Opfer ihres eigenen Erfolgs (Spieltage)

Basti Van Basten, Romania, Donnerstag, 20.04.2023, 08:53 (vor 1000 Tagen) @ Motzki09

Bis vor Corona konnte man noch überall fertige oder fast fertige Weltklassespieler abwerben. Neuer, Götze, Hummels, Lewandowski, ect. Die sind jetzt alle mehr oder weniger in Rente und gleichwertigen Ersatz bekommen sie nicht mehr. Wer wie zum Beispiel Havertz ein gewisses Level erreicht geht heute nicht mehr zu Bayern, sondern zu Clubs, wo sie 30-40 Prozent mehr verdienen. Wo Titel noch etwas bedeuten. Früher musste man auch mehr oder weniger zu Bayern, um Nationalspieler zu werden. Das war ja auch der selbst verordnete Anspruch der Bayern, quasi die deutsche N11 unter Vertrag zu haben.

Mit der nun hunderttausendsten Meisterschaft in Folge wird auch den letzten deutschen Spielern klar, dass die Deutsche Meisterschaft mit Bayern kein Achievement ist, für das man außerhalb der deutschen Presselandschaft noch ein Lob bekommt. Wer Weltklasse hat und um die großen Titel mitspielen will, geht nicht mehr zu Bayern. Das Resultat sind nach dem Corona-League-Gewinn vor 4 Jahren nun drei Koan-Hoalbfinoals in Folge. Für Bayerns eigenen Ansprüche viel zu wenig, aber was sollen sie machen? Fertige Weltklasse bekommen sie nicht mehr so einfach und die besten Talente gehen lieber zum BVB, bevor sie dann zu den Reals, Barcas und Citys dieser Fußballwelt weiterziehen.

Für Bayern bleibt das Zweite Regal. Das reicht zwar immer noch für die hächsten 20 Millionen Meisterschaften, aber wohl nicht mehr für die Europäische Spitze.

Wie kommt man aus dieser Misere heraus? Watzke spricht sich für Investoren aus und andere für die European Super League. Für mich ist aber klar, dass beide Vorhaben zum Scheitern verurteilt sind, wenn man Profisport nicht von den Regeln der Normalwirtschaft entkoppelt. Ohne Gehaltsobergrenzen und anderen Innovationen bzgl. Talent-Drafting usw. wird sowas nach wenigen Jahren immer wieder die gleichen Clubs nach obene spülen. Also das, was wir jetzt auch schon haben - nur mit einem anderem Namen.


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