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Terzic ist kein Opfer, sondern mittendrin beteiligt. (Spieltage)

Scherben, Kiel, Montag, 23.01.2023, 13:04 (vor 1085 Tagen) @ koom

Bewegung ist ja auch der Schlüssel zu allem. Du hast bei Terzic nach dem Interview eine gewisse Fassungslosigkeit darüber gehört, wie wenig sich in der zweiten Halbzeit insgesamt und vor dem 3:3 im Speziellen bewegt wurde.


Dann versteht er die Zusammenhänge nicht. Es war eine vogelwilde erste Halbzeit, die auch einige Körner gekostet hat und in der 2. HZ ging es dann kurz darauf so weiter. So eine Hektik kostet einerseits tatsächlich mehr echte Ausdauer, als auch psychische Kraft. Irgendwann traust du dich dann gar keinen Ball mehr nach vorne zu spielen, weil du sofort den Fehler und Konter erwartest.

Die Mannschaft weiß schlichtweg nicht, was sie ZUSAMMEN tun soll. Das ist Stückwerk mit relativ hochwertigen Einzelteilen, bleibt aber unter Druck sehr zerbrechlich.

Und Stichwort: "Konstantes Laufen": Schau dir Bellingham an: Läuft defensiv reichlich und will helfen, macht dabei aber auch einiges kaputt.

Es ging mir gar nicht um vogelwildes Anlaufen, sondern um Bewegung insgesamt. Wenn der Gegner hoch presst, dann hast du im Wesentlichen zwei Möglichkeiten der Reaktion darauf: Ball hoch und weit wegschlagen oder die spielerische Lösung. Zu letzterer gehört, dass sich die Spieler aktiv anbieten. Aber klar, sollte es so sein, dass dieses aktive Anbieten nicht mehr funktioniert, weil alles andere so viel Kraft kostet, dann ist das natürlich ein großes Problem. Gerade für die Minuten 45-60 mag ich das aber eigentlich nicht gelten lassen.


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