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*Mensch mit Behinderung (Spieltage)

Nietzsche, Montag, 05.09.2022, 15:24 (vor 1216 Tagen) @ Komanda

Und man muss schon genau hinsehen, was damit gemeint ist. Es gibt einen Unterschied zwischen dem juristischen Ausdruck und der naturwissenschaftlichen Definition.
Und die Begründung ist überhaupt nicht schwach, weil man für praktische Probleme handhabbare Lösungen braucht, die der Bürger auch versteht.


Sehe ich anders. Nur weil ein Begriff offiziell genutzt wird, heist das ja noch nicht, das er nicht problematisch sein kann.

Stimmt, nur war das gar nicht mein Argument. Das habe ich nicht gesagt.

Der Empfänger wird hier mMn nicht bedacht.

Und ob! Gesetze müssen für den Bürger verständlich sein.

Zum Begriff "Rasse". Der war von Anfang an dazu gedacht, Menschen in Gruppen einzuteilen und zu bewerten. Da steckt kein schlüssiges biologisches Konzept hinter. Dass der Begriff ins GG kam ist sicher der Zeit geschuldet. Es wäre aber mal an der Zeit, das zu korrigieren.

Ja nun, wenn man z.B. in Artikel 3 aufzählt, weswegen man weder benachteiligt, noch bevorzugt werden darf, dann stellt das nun einmal eine Einteilung dar. Das geht ja nun nicht anders.
Und es ist jedem klar, was im Gesetz mit dem Begriff Rasse beschrieben wird.
Du sagst ja selbst, dass man zum Zeitpunkt der Erstellung eine Vorstellung hatte. Die ist gemeint, ob sie nun mit der biologischen Definition übereinstimmt, oder nicht.

Nachtrag: Im Gesetz wird keineswegs das Wort Rasse wertend benutzt. Das zu behaupten, ist schon fast bösartig.

Diese Wortklauberei und Sprachpolizistentum nimmt mittlerweile Ausmaße an, die das Gegenteil von dem erzeugen, was gewünscht ist. Statt mehr Toleranz, Sensibilität, Aufmerksamkeit und Respekt zu erzeugen geht man den Menschen nur noch auf den Zeiger, so dass sie sich dann nur noch genervt abwenden statt zuzuhören.

Sprache entwickelt sich, klar, aber deshalb muss man ja nicht mit jeder Entwicklung einverstanden sein, oder? Deine Mudda, Alllllder, isch mach disch Messer, isch geh Aldi usw.
Kann man doof finden und sich Mühe geben, dass es nie Einzug in die Standardsprache hält.


Deine Beispiele kommen ja eher aus der Jugendkultur.

Und das ist ein Argument wofür oder wogegen?

Beim Gendern und auch der Thematik des Stranges hier geht es ja aber um marginalisierte Gruppen, und deren berechtigten Wunsch, Sprache inklusiver zu machen.

Das Wort "Behinderter" marginalisiert aber niemanden. Das ist hier gerade die Diskussion. Es einfach mit anderen Worten erneut zu behaupten, ist kein Argument.
Und inwiefern ist "behinderter Mensch" inklusiver als "Behinderter"? Was soll inklusiv in dem Zusammenhang bedeuten?
Du hast ja schon die Buzzwords aufgeführt, aber die Aussage ist leider doch nur die Ausgangsthese.


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