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Bürki: Degradierung nach Kobel-Deal „knallhart“ – „Man sollte den Menschen dahinter sehen“ (BVB)

bambam191279, Dortmund, Dienstag, 05.04.2022, 13:50 (vor 1627 Tagen) @ Didi

Und in all dieser Zuteilung gelingt es dem BVB halt trotz guter zweiter Mannschaft seit 30 Jahren nicht, mal wieder einen Bundesligatorhüter auszubilden.

Und um diese These mal genauer zu hinterfragen, müsste man evtl (was aber nahezu unmöglich ist) schauen, wie viele taugliche Bundesligatorhüter denn aus eigenen Jugenden aller Bundesligavereine so entspringen.
Ebenso bei Verteidigern Mittelfeldspielern usw.....
Denn Torhüter ist eine sehr spezielle Position.
Ebenso wir Mittelstürmer.
Jetzt können wir den Spiess ja mal umdrehen und schauen, welchen Bundesligatauglichen Mittelstürmer der BVB in den 30 Jahren rausgebracht hat.
Duksch und Ginczek würden mir da einfallen....
Beide allerdings mit gerade zum Anfang vielen Einsätzen als Einwechsler um dann in vermeintlich schlechteren Mannschaften ordentlich zu performen.
Nochmals, grundsätzlich sehe ich schon ein gewisses Interesse an "Eigengewächsen" (wobei ich das ganze Halb so wild sehe, insofern sie nicht "gut" genug für unsere Bundesligatruppe sind), aber als Goalie wirst Du selten langsam herangeführt oder kommst rein wenn das Spiel entschieden ist um Spielpraxis zu sammeln.
Deshalb spricht man ja auch nicht umsinst von ner speziellen "Gattung" Spieler.

Und spinnen wir einfach mal rum und sagen vor 10 Jahren war Torhüter X bei unseren Amas richtig gut....Vielleicht waren aber genau da 4 weitere richtig gut und es wurden gar nicht so viele gesucht, oder der Spieler traute sich nicht den Schritt zu gehen usw......

Ich glaube, die meisten Torhüter würden in der Bundesliga Fuss fassen, wenn man sie lange genug spielen lassen könnte/würde.
Aber da es so wenig Bedarf an dieser Position gibt, bleibt man lieber beim soliden VW Golf, als dass man hofft sich mit dem neuestem Erlkönig zu verbessern...


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