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Bürki: Degradierung nach Kobel-Deal „knallhart“ – „Man sollte den Menschen dahinter sehen“ (BVB)

Gargamel09, Dienstag, 05.04.2022, 09:55 (vor 1627 Tagen) @ quincy123

Ich finde den ständigen Verweis auf den Lohn irgendwie nicht angemessen. Auch wenn man viel verdient, kann man sich richtig schlecht fühlen - Geld wiegt das nicht auf. Dennoch: Bürki (und all die anderen) befinden sich in einer Branche, wo bei den meisten seit frühester Kindheit knallhart nach Leistungsprinzip gehandelt wird. Ins Tor von Borussia Dortmund muss man es halt auch erstmal schaffen - dort zu bleiben ist dann aber auch nicht so leicht.

Menschlich tat es mir für ihn leid - mochte ihn immer und es ist ja nun auch nicht so, dass da ein totaler Fliegenfänger im Tor stand... und dennoch hatte er immer wieder Spiele, die man auf diesem Niveau besser nicht so oft hat. Ob der Wechsel im Tor dann "menschlich korrekt" gelaufen ist, kann von uns wohl keiner wirklich sagen, aber daß man als Fußballer auch mal ersetzt wird - das gehört wohl dazu und muss irgendwie auch ausgehalten werden.

Ich rechne ihm dennoch hoch an, dass er da - zumindest nach außen - nicht den Stinkstiefel gemacht hat. War einer der angenehmeren Zeitgenossen hier.

Bürki kann und darf gar nicht den Stinkstiefel machen, sonst gibt es (finanziellen) Ärger. Wenn sein Vertrag dann ausläuft und er in den USA ist, wird man sehen, ob noch nachgetreten wird, dann kann ihm von BVB Vereinsseite nichts mehr blühen, anders als z.B. bei Pongracic, der aufgrund seiner Plauderei von VW noch Ärger bekommt


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