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Djokovic wird mit Jesus verglichen (Fußball und Sport allgemein)

pactum Trotmundense, Syburg, Donnerstag, 06.01.2022, 20:56 (vor 1475 Tagen) @ haweka

Er trifft sich auch gerne mit Nationalisten, Kriegsverbrechern und Völkermordleugnern.

Das wiederum ist in Serbien nichts ungewöhnliches. Dort bewertet man das alles etwas anders. Eine Aufarbeitung der eigenen Geschichte und Verbrechen während des Balkankriegs hat dort bisher nicht stattgefunden. Es gelten nach wie vor die Dinge als wahr, die die Propaganda seinerzeit vermittelt hat. Nationalismus ist dort "ganz normaler" Patriotismus, die Kriegsverbrecher sind dort Volkshelden und der Völkermord ist aus der Sicht der serbischen Gesellschaft keiner. Einzig die Serben in der Diaspora sind da durchaus anders drauf, was aber vor allem an den Einflüssen der Informationen liegt, die sie in ihren jeweiligen Ländern erhalten. Natürlich bewegt sich auch in Serbien etwas, aber es ist alles sehr sehr langsam. Man gilt dort immer noch als Nestbeschmutzer und Vaterlandsverräter, wenn man bestimmte Themen anspricht.

Allerdings bezieht sich meine Äußerung auf Erfahrungen, die ich aus Gesprächen und Erlebnissen in Serbien vor 8 Jahren gemacht habe. Ich kann und möchte nicht ausschließen, dass sich inzwischen etwas geändert hat. Aber mir fehlt die Fantasie, dass es große Sprünge diesbezüglich gegeben hätte.


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