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Wie wäre es mit einer Amtszeitbegrenzung? (BVB)

Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 27.12.2021, 14:29 (vor 1752 Tagen) @ pactum Trotmundense

Eine Veränderung, die viel zu spät kam. Wie gesagt: Für mich war die jahrelange Verweigerungshaltung der Vereinsführung eher der Ausdruck rückwärts gewandten Denkens.


Nein, es war der Ausdruck der Grundhaltung, dass man nicht mit der eigenen wirtschaftlichen Potenz bestehende Strukturen und traditionsreiche Vereine im Frauenfußball kaputt machen wollte. Inzwischen ist die Bundesliga der Frauenmannschaften ein Abklatsch des Männerfußballs. Turbine Potsdam und SGS Essen sind die letzten verbliebenen Traditionsvereine der Frauen. FCR Duisburg, FFC Frankfurt, Bad Neuenahr, Heike Rheine oder SF Siegen sind vom Männerfußball längst gekillt worden.

Das wurde hier auch schon zig mal diskutiert. Komischerweise hatte man diese moralischen Bedenken beim Betreiben der U23 nie. Letzte Saison wären auch gern kleinere Traditionsvereine aufgestiegen. Und kleineren Vereinen Talente wegzukaufen, die noch im Teenager-Alter sind und so den kleinen Vereinen die Chance auf eine Ablöse zu verhageln, war auch nie ein moralisches Problem. In dem Markt gilt der BVB sogar als vergleichsweise aggressiv. Die Kritik daran hielt sich hier immer in Grenzen. Für die Traditionsfolklore dürfen nur die Frauen herhalten. Gut, das Thema ist jetzt Gott sei Dank eh durch.


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