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Wie wäre es mit einer Amtszeitbegrenzung? (BVB)

Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 27.12.2021, 10:56 (vor 1752 Tagen) @ markus

Was ist denn deine inhaltliche Kritik an Rauballs Amtsführung?
Und welche Amtszeitbegrenzung würdest Du vorschlagen?


Zu lange Amtsausübungen sind per sé nicht gut. Sie verhindern Erneuerung, Überarbeitungen in der Unternehmenskultur etc. Ich will mich da jetzt gar nicht auf zahlreiche Studien hierzu berufen.

Weitere (zusammenhanglose) Beispiele: Schäuble war ein guter Politiker, nach 50 Jahren im Bundestag darf man aber auch abtreten. Merkel war eine gute Bundeskanzlerin, die 16 Jahre waren aber zu lang. Johannes Rau war auch zu lange MP von NRW, am Schluss hat er nur noch verwaltet, bis der dann BP wurde....

In Unternehmen lässt sich ähnliches beobachten. Der Kodex hat schon seinen Grund.


Du hast allerdings keine der beiden Fragen beantwortet. Was konkret gibt es inhaltlich an Rauball zu kritisieren? Welche konkrete Maximalamtsdauer hältst du für richtig und warum?

Es geht für mich weniger um konkrete Fehler, sondern eher darum, neue Ideen und einen frischen Blick auf die Organisation zuzulassen. Jemand, der ein Amt lange inne hat, hält gern an Bewärtem fest, schon weil er den Status Quo ja mit erschaffen hat und sich daher Verbesserungsvorschlägen schwertut. Wer kritisiert schon gern sich selbst?
Das ist ja der Grund, wieso Unternehmensführer nach einer gewissen Zeit (freiwillig oder auf Druck) abtreten, auch wenn sie erfolgreich waren: Um eine andere (jüngere) Perspektive zuzulassen und um ohne Rücksicht auf Verdienste der Vergangenheit Modernisierungen angehen zu können.


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