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Der Werder Bremen - BVB - Analysethread (BVB)

ArtVandelay, Frankfurt, Samstag, 04.05.2019, 20:37 (vor 2560 Tagen) @ CHS

Je älter die Partie ist, desto weniger spielen wir Fußball.

Je klarer wir führen, desto langsamer, statischer, behäbiger spielen wir Fußball.

Keiner läuft mehr, je näher wir dem Erfolg kommen. Mit der 60. Minute ziehen wir usn dann mehr und mehr zurück, keiner läuft mehr.

Warum zur Hölle MUSS man jeden Gegner darum betteln, das Spielgeschehen unter Kontrolle zu bringen? Warum kann man sich nicht mal souverän für 90 Minuten motivieren?

Was ist der Sinn hinter dieser dummen Scheiße? Man ist klar besser, hat viele Torchancen, warum hört man dann einfach auf zu spielen und versucht es zu verwalten? Für was schonen die sich eigentlich? Wir haben seit Monaten keine Mehrfachbelastung mehr, kann mir doch keiner erzählen dass die nur 60 Mintuen können, wenn doch dann haben die ihren scheiß Beruf verfehlt.


Die Bayern schenken uns letzte Woche die xte Chance, rutschen schon wieder aus und wir bleiben im Geschehen. Und nicht mal das können wir nutzen um uns für läppische drei Spiele Vollgas zu motivieren? Die Truppe ist so blutleer, da fällt es so schwer wirklich mitzufiebern, sich zu identifizieren und an ihrem Schicksal zu hängen. Mir gehts einfach nicht in den Kopf, wie man die Partie so alltagsmäßig angehen kann. Das waren für uns 3 Finalspiele, 3 Pokalfights wo man 90+5 Minuten alles raushaut was nur geht.

Als Hobbysportler finde ich die mangelnde Intensität einfach zum Kotzen. Und dann ärgert es mich, dass es mich überhaupt so ärgert.


Ach ja: Ich komme auf Favre einfach nicht klar. Mir ist seine Fußballphilosophie einfach zuwider, nach dieser Saison. Das ist ein richtiger Verlierer- und Versagerfußball, rein von der Einstellung. Ich habe in einem gewissen Maße Verständnis dafür, dass man als Fußballer bei diesen Vorgaben nicht den Glauben entwickelt, dass man gewinnen kann. Favres Fußball ist von vorne bis hinten darauf ausgerichtet, den Schaden möglicht gering zu halten, devoter Underdogfußball. Sein Fußball funktioniert und überperformt bei Teams, die sich zahlreich hinten reinstellen MÜSSEN, um nicht überrumpelt zu werden, da hilft die passive Spielweise und Struktur. Aber nicht bei einer Topmannschaft. Nächste Saison maximal Platz 3.


Weigl nimmt das ganze gerade im Interview so hin, als wäre es um gar nichts gegangen. Meine Fresse. 40% gewonnene Zweikämpfe ALS INNENVERTEIDIGER, während unsere zwei besten IVs auf den Außen rumturnen. Meine Fresse!!!


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