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Die Abseitsposition in Zeiten des Videoassistenten (BVB)

Marc2006, Essen-Kettwig, Mittwoch, 27.02.2019, 15:51 (vor 2616 Tagen) @ Sascha

Letztendlich hat man die Messlatte für die Bewertung der Assistentenleistung auch unfassbar hoch gelegt, indem die TV-Anstalten irgendwann selber ihre virtuellen Linien gezogen und es als gute Leistung des Assistenten dargestellt haben, wenn die Fußspitze wirklich im abseits war. Damit hat man den Zuschauern suggeriert, dass das tatsächlich erfass- und bewertbar ist.

Absolut, bin da absolut dabei. Hier sage ich mir immer, Irren ist menschlich. Das man bei dem Tempo da ein paar cm mal nicht erkennt, das ist doch mehr als normal. Bei den Linien finde ich es eh sehr befremdlich, wie diese teilweise gezeichnet sind. Erinnere mich da an unseren Supercup vor ein paar Jahren gegen die Bauern. Ich meine es war Kimmich, der rechts außen im Abseits war. Dies wurde von den TV-Anstalten aber mittels einer Linie so gezeichnet, dass er nicht im Abseits war. Ich hatte mir damals aus Langeweile die Mühe gemacht und die Fluchten der Linien in einem Punkt zu sammeln und von diesem aus den Fuß von Kimmich zu verbinden. Ergebnis war, er war im Abseits und das folgende Tor hätte nicht anerkannt werden dürfen.
Da war es keine mega klare Entscheidung und daher bin ich auch da der Meinung, dass Irren menschlich ist und man ohne VAR dann in einer solchen Situation halt mal Pech hat. Wieso die TV-Anstalten da allerdings die Linie so gezeichnet haben, dass Kimmich gerade nicht im Abseits stand, das wird wohl für immer ein Rätsel bleiben...

Richtiger wäre wohl die Darstellung gewesen, dass der Assistent an der Seitenlinie eine Entscheidung nach seinem Eindruck getroffen und das Glück gehabt hat, dass diese Entscheidung dann auch in Übereinstimmung mit den Regeln steht. Finde ich auch überhaupt nichts ehrenrühriges an der Darstellung, dass der Sport so schnell geworden ist, dass der Mensch an der Linie auch einfach nur mit Glück richtig entscheiden konnte.

Und auch hier stimme ich ein, wie man oben schon lesen kann. Dass der SRA nicht alles korrekt sehen kann, das ist halt vollkommen menschlich. Daher habe ich mit einer "knappen" Fehlentscheidung auch niemals ein Problem. Worüber ich mich allerdings dann ärgere sind Situationen wie eines unserer Gegentore in Berlin vor 3-4 (?) Jahren, wo der Torschütze kurz vor Spielende knapp einen Meter im Abseits steht als er den Ball bekommt. Das dürfte ein Linienrichter dann in der Regel aber auch schon sehen dürfen...


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