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Niklas Stark (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 06.04.2018, 12:07 (vor 2833 Tagen) @ Klopfer

Mit meiner persönlichen Wertung des besten Teams meinte ich ja auch nicht unbedingt die erfolgreichste Mannschaft aller Zeiten oder die größte Ansammlung von Stars, sondern speziell das beste Team. Da passte einfach vieles zusammen.
Bei radikalen Umbrüchen wäre dann genau davon nichts mehr viel übrig.

Nun kann man natürlich die insgesamt negative Entwicklung seit diesem Zeitpunkt als Beleg dafür nehmen, dass man es damals nicht getan hat. Allerdings sollte man dann auch Vorschläge zur Umsetzung zu machen können.
Vor allem unter der Berücksichtigung, dass es ganz einfach nicht geht, sich eine komplett neue Mannschaft zusammenzustellen. Genau das hat übrigens auch Klopp gemeint in seinem Abschiedszitat. Er wusste, dass es so nicht weiterging, deshalb ging er, nicht etwa weil die Vereinsführung sich geweigert hätte, seine Vorschläge umzusetzen, so wie es heute fälschlicherweise zitiert wird.

SGG
Klopfer

Nun sage ich ja, dass man klüger ist, wenn man aus dem Rathaus kommt. D.h. Aber auch, dass man aus der Nachbetrachtung Schlüsse ziehen kann und vielleicht auch sollte, damit man in Zukunft vielleicht anders agiert. Wachsamer ist, was Stagnation anbelangt. Damit es nicht zur Rückentwicklung kommt.

Man muss auch nicht unbedingt Trainer oder viele Schlüsselspieler austauschen. Ich hatte ja auf die Bayern verwiesen. 2 neue Spieler auf Schlüsselpositionen und eine Anpassung / Änderung der Spielweise. Auch das sind gravierende Änderungen, auch wenn sie im ersten Moment als eher kleinerer Natur erscheinen mögen.

Götze ging, und Mkhitaryan kam. Richtig eingebunden wurde er aber aber trotz einiger guter Phasen nicht. Richtig groß spielte er auf, als mit Tuchel ein neuer Trainer eine andere Spielweise implementierte. Ich bin der Meinung (die man teilen kann oder eben auch nicht), dass Klopp eine solche Anpassung der Spielweise versäumt hat. Wobei ich glaube, dass er und Buvac daran gedacht haben, aber aus diversen Gründen es nicht getan haben. Als die Meisterschaftsrunde 11/12 begann, sah vieles bei BVB nach einem Abrutschen ins Mittelmaß aus. Der Zauber schien verflogen, die Spielweise ‚entschlüsselt‘, die Neuverpflichtungen schienen möglicherweise nicht zu passen. Bis zur Niederlage in Hannover. Das war das Schlüsselereignis dieser Saison. Denn das Trainertesm nahm Umstellungen vor, die sich mehr und mehr im Laufe der Saison auszahlten. Man verlor kein einziges Spiel mehr in der Liga. Auch weil man die Ballbesitzphasen deutlich erhöhte. Man spielte geduldiger, überlegter, effektiver, effizienter. Die Mannschaft erreichte im Laufe der Saison die beste Ballzirkulation in der Liga. Besser als Bayern. Und das, obwohl man nicht unbedingt nur Filigrantechniker im Team hatte. Bei defensiver absoluter Stabilität, wie sie vorher und nachher nicht wieder vorhanden war. Das Ergebnis war das Double bei einem vielleicht nicht mehr ganz so begeisterndem, aber überlegenem Fußball. Und genau solche Änderungen hat Klopp später nicht mehr angefasst oder vielleicht auch nicht gewagt.


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