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Akanji: "Ich habe immer noch Probleme mit Rassismus" (BVB)

Nolte, Montag, 05.03.2018, 10:38 (vor 2860 Tagen) @ Schaumkrone

Und die bestmögliche Kommunikationsebene bedeutet für dich, einem Menschen ohne ersichtlichen Grund erst einmal zu zeigen, dass du glaubst, er sei hier nicht heimisch? Einem Menschen, dem das Fremdsein aufgrund seiner Hautfarbe ständig unterstellt wird?

Du hast es doch in Akanjis Interview gelesen; es gibt Bücher zu dem Thema; weitere Texte sind im Internet frei verfügbar: Viele schwarze Menschen empfinden es als verletzend und rassistisch, wenn man allein aufgrund ihrer Hautfarbe darauf schließt, dass sie offenbar keine Deutschen und/oder der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Wäre es da nicht die bestmögliche gemeinsame Kommunikationsebene, ein kleines bisschen Empathie zu zeigen und einfach so zu kommunizieren, dass man vermeidet, den anderen Menschen zu verletzen?

Es bereitet keinerlei Mühe, Menschen unabhängig von ihrer Hautfarbe einfach auf Deutsch anzusprechen. Wenn sie das dann nicht verstehen, kann man immer noch auf Englisch wechseln (ein paar wenige Ausnahmen kann es geben; Flüchtlingsheime gehören unter Umständen dazu).

Natürlich kann es sein, dass du einen schwarzen Deutschen auf Englisch anredest und er dir auf Deutsch antwortet. Dann denkst du dir "War ja kein Problem". Was das aber in deinem Gegenüber auslöst, erfährst du in der Regel nicht. Akanji sagt nun, dass ihm das weh tut. Er ist nicht der Einzige.


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