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Wir sind keine Bank (BVB)

Phil, Donnerstag, 01.03.2018, 10:11 (vor 2864 Tagen) @ CB

Die Ablösen sind das eine. Die Gehälter sogar auch "nur". Viel schwieriger wird es, da die gezahlten Handgelder für interessante Spieler schlicht immer weiter in die Höhe schnellen.

Bei den Gehältern hat man natürlich auch eine Grenze einzuhalten. Und wenn Spieler wie Emre Can einen Klub wie den FC Liverpool (sportlich und finanziell!) verlassen werden, um zu Juventus Turin zu wechseln, dann kann sich auch in etwas ausmalen, welche Summen ihm dort geboten werden.

Der BVB ist dabei in der Lage üppige Gehälter zu bieten, aber eben nicht jeden Wahnsinn mit zu machen. Dafür fehlen strukturell einfach Einnahmen und/oder auch ein Eigentümer in der Hinterhand, der bereit ist, für etwaige Verluste seinen Kopf hinzuhalten.

Ein Spieler wie Emre Can wird aktuell auf 15 Mio. EUR Jahresgehalt eingepegelt. Plus Handgelder. Plus Prämien. Und steuerliche Vorteile, die es z.B. gegenüber Deutschland in anderen Länder gibt, noch dazu. Oftmals werden die Summen in England oder Italien halt als "netto" Werte verhandelt. Ein Aubameyang hat halt netto(!) sein Gehalt durch seinen Wechsel verdoppelt + Handgelder.

Dieses Marktumfeld muss man einfach berücksichtigen, wenn man alles mögliche einfordert. Tut man es nicht, und überbewertet die finanziellen Möglichkeiten des BVB auch noch (obwohl er öffentliche Zahlenwerke hat), wird es halt ein stückweit unfair gegenüber den handelnden Personen.

MFG
Phil


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